Buddha-Talker:innen


Raimund Hopf (Jinavaro)

hat den Buddhismus zum ersten Mal 1985 in Sri Lanka kennengelernt und danach vier Jahre in Japan gelebt. In Deutschland hat er sich zuerst der Karma Kagyü Linie des tibetischen Buddhismus angeschlossen und später dann dem Theravada. Er studierte am Karmapa International Buddhist Institut in Neu-Delhi und an der Uni Hamburg, lebte dreieinhalb Jahre als Mönch in der Waldklostertradition des Dhammayut-Nikaya in Thailand, war der Initiator des Buddha-Talks und der Hilfsorganisation Mitgefühl in Aktion e.V. und ist heute Übersetzer und Lehrer für Meditation und ursprünglichen Buddhismus in der Suttanta-Gemeinschaft und betreibt ein kleines Retreatzentrum in Schleswig Holstein. Mehr unter: www.suttanta.de 


Ron Eichhorn

ist seit mehr als 30 Jahren praktizierender Buddhist und wurde 2017 zum Präsidenten der Europäischen Buddhistischen Union gewählt. Er ist österreichischer Staatsbürger und spricht fließend Deutsch und Englisch, mit einigen Grundkenntnissen in Französisch und Spanisch. Er ist ein professioneller Filmregisseur, der von Wien und Berlin aus arbeitet, wo er Abt des buddhistischen Zentrums seiner Tradition, der Yun Hwa Konfession, ist. Ron ist im Rahmen des interreligiösen SASCE-Projekts (sasce.eu) tätig, das von der Europäischen Kommission finanziert wird. Er ist Head Disciple der Yun Hwa Denomination, einem Orden von Ordinierten und Laienpraktizierenden, der von der Obersten Matriarchin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim geleitet wird, die im Lotus Buddhist Monastery auf Hawaii, USA, lehrt und residiert. Ron Eichhorn wurde 2015 Mitglied des Rates der EBU und übernahm neben anderen Aufgaben den Vorsitz bei den paneuropäischen EBU-Konferenzveranstaltungen "Buddhismus in Aktion" in Berlin 2016, "Weisheit und Mitgefühl in europäischen Gesellschaften" in Malaga 2018 und „Einheit in der Vielfalt“ in Nantes 2022. Als Präsident der EBU wird Ron Eichhorn regelmäßig zu Treffen mit der Europäischen Kommission in Brüssel und dem Europarat in Straßburg eingeladen. 


Lily Besilly

ist in Westfalen geboren, hat Germanistik und Philosophie studiert und eine Ausbildung zur Film - Schnittmeisterin gemacht. 2008 wurde sie von Sylvia Wetzel zur Meditationslehrerin und 2013 zur Ausbilderin autorisiert. Sie leitet Meditationskurse unter anderem zur Grünen Tara, einer weiblichen Buddha und zu anderen Themen des Buddhismus. Zentrale Themen sind der Umgang mit schwierigen Gefühlen wie Angst und Schuld, sowie die Verbindung von Buddhistischer Praxis mit westlichen Methoden und psychotherapeutischen Herangehensweisen. Lily Besilly arbeitet ausserdem als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Berlin und Umgebung. Mehr Info unter: www.besilly.de


Ayya Phalañānī Therī

ist seit 2010 als buddhistische Nonne ordiniert, praktzierte Meditation seit ihrem 19. Lebensjahr und war ursprünglich Schauspielerin und Comedian. Sie machte erst Zen-Retreats in Japan und praktzierte später Vipassana in Thailand, wo sie insgesamt 12 Jahre verbrachte, unterbrochen von Besuchen in Deutschland, Amerika, Australien und Sri Lanka. Ihre Lehrer sind Ajahn Tong und Ajahn Suphan. Seit 2018 ist Ayya Leiterin des Nonnenklosters im Allgäu, Anenja Vihara und hat inzwischen eine Gemeinschaft geschaffen, in der sie 5 Nonnen trainiert.


Ehrwürdige Bhikshuni Tenzin Metok

war in ihrem „früheren“ Leben bis zum vorgezogenen Renteneintritt bei einer großen deutschen Fluggesellschaft tätig. Sie ist Diplom Mathematikerin und hat später an der LMU München einen Master in PPW (Philosophie, Politik, Wirtschaft) erworben. Ihr Wurzellama und langjähriger Lehrer ist S.E. Dagyab Rinpoche. Die Novizen Ordination erhielt sie 2018 von S.H. dem Dalai Lama in Dharamsala, die volle Ordination 2019 vom hochehrwürdigen Thich Nhu Dien in Hannover. Obwohl fest in der Gelugpa Tradition verwurzelt, hat sie auch Verbindungen zum vietnamesischen Buddhismus und war über viele Jahre hinweg Teilnehmerin am Tara Rokpa Prozess von Akong Rinpoche. Weitere Lehrer sind Geshe Pema Samten vom TZ Hamburg und Geshe Jamphel von Nalanda (bei Toulouse). Ihr Interesse gilt neben dem philosophischen Studium und der Meditation dem Aufbau einer monastischen Gemeinschaft, in welcher Nonnen leben und dem Vinaya entsprechend sich weiter entwickeln können.   


Gerd Bausch

geboren 1966, absolvierte ein Soziologiestudium in Frankfurt am Main und arbeitete anschließend als Jazzmusiker sowie Kulturveranstalter. Die Begegnung mit Gendün Rinpoche im Jahr 1994 gab seinem Leben eine neue Ausrichtung und der Buddhismus wurde immer mehr zu einem zentralen Element seines Lebens. 2004 nahm er im Retreatzentrum des Klosters Kündröl Ling, das Gendün Rinpoche im Auftrag des 16. Karmapa aufgebaut hatte, an einem klassischen dreijährigen Meditationsretreat teil. Seit langem arbeitet er als Übersetzer und schrieb das Buch "Strahlendes Mitgefühl", eine Darstellung des Lebens des 16. Gyalwa Karmapa in drei Bänden, erschienen in der Edition Karuna. Darüber hinaus inspiriert ihn auch die Wiedergeburt von Gendün Rinpoche, Gendun Rinchen. Weitere Infos unter: www.gerdbausch.weebly.com 


Tatsudo Nicole Baden Roshi

ist Lehrnachfolgerin von Zentatsu Richard Baker Roshi, dem Begründer und Hauptlehrer der internationalen Gemeinschaft Dharma Sangha. Sie leitet das Zen Buddhistische Zentrum im Schwarzwald, das klösterliche Praxiszentrum der Dharma Sangha in der Zen-Buddhistischen Soto-Tradition. Nicole Baden studierte Psychologie an der Universität in Oldenburg und absolvierte eine körpertherapeutische Ausbildung im Body Mind Centering©. Von 2013-2019 war sie Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union. Mehr Info unter: www.dharma-sangha.de


Bhikshuni Thubten Jampa

nahm 2001 die Buddhistische Zuflucht. Nach dem Abschluss des Masterstudiengangs in Sozialwissenschaften in Berlin arbeitete sie für die International Campaign for Tibet (ICT) in Berlin. Danach zog sie nach Hamburg, um sich im Tibetischen Zentrum Hamburg zu betätigen und zu studieren. Dort absolvierte sie das 7-jährige Systematische Studium der Buddhistischen Philosophie. Im Oktober 2011 trat sie die Ausbildung als Anagarika in Sravasti Abbey, USA, unter der Leitung von der Ehrw. Thubten Chodron an. 2013 erhielt sie sowohl die Novizen- als auch die Trainingsordination (Sramanerika und Siksamana). 2016 nahm sie dann in Taiwan die Bhiksuni Ordination. Heute lebt sie nach einem 10-jährigen Training in Sravasti Abbey wieder in Hamburg, studiert im Dharma Kolleg in Vollzeit die Buddhistische Lehre und engagiert sich in der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg e.V..


Oliver Petersen

Oliver Petersen, geb. 1961, ist Lehrer des Buddhismus am Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg, das unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama steht. Er ist dort seit 1980 tätig. Zwischen 1983-1999 war er als buddhistischer Mönch und Schüler von Geshe Thubten Ngawang ordiniert. Heute leitet er für das Zentrum Meditationsseminare und Studienkurse und ist als Referent sowie Übersetzer und im interreligiösen Dialog tätig. Oliver Petersen ist Magister der Tibetologie, Religionswissenschaft und Philosophie und hat eine gestalttherapeutische Ausbildung.  Mehr unter: www.petersen-buddhismus.de und www.tibet.de/das-zentrum/lehrende/oliver-petersen/


Anna Karolina Brychcy

ist Diplom Psychologin und arbeitet als Beraterin und Coach. Tief verwurzelt in der Vipassana Praxis und Tradition nach Thich Nhat Hanh, ist sie als Dharmalehrerin, Achtsamkeitstrainerin und im Vorstand der Deutschen Buddhistischen Union aktiv. 


Claude Jürgens (Yeshe Metok)

hat nach ihrem Bauingenieurstudium in Forschungsfeldern der Verkehrs- und Raumplanung gearbeitet und daneben Soziologie und Philosophie studiert. 2006 zog es sie dann nach Nordindien, wo sie bis 2013 lebte und sich dem Studium der buddhistischen Philosophie und tibetischen Sprache am Sarah College und am Thosamling-Institut in der Nähe von Dharamsala sowie am Kagyu College in Dehra Dun widmete. Seitdem ist sie als Übersetzerin, vornehmlich in der Drikung-Kagyü-Tradition, tätig und in verschiedenen Übersetzergruppen aktiv. Seit 2022 arbeitet sie zudem am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) an der Ruhr-Universität Bochum. Claude Jürgens ist unter anderem Übersetzerin des Buches Der Weg zu geistigem Frieden, das mündliche Anweisungen von Garchen Rinpoche zum Lojong-Text der 37 Übungen der Bodhisattvas wiedergibt (Edition Garchen Stiftung 2022).


Gerhard Weissgrab

geb 1952, nach katholischer Sozialisation begann nach der Erstbegegnung mit dem Buddhismus in Sri Lanka 1979 seine buddhistisch-spirituelle Entwicklung in Theravada und Zen Traditionen. 1999 erhielt er im Great Hwa Om-Tempel in Südkorea eine Laienordination. Er ist seit 2006 Präsident der „Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft“ und war von 2003 bis 2006 Mitglied im Vorstand der „Buddhistischen Gemeinde Österreich“. Darüber hinaus fungiert er seit 2010 als Mitglied im Vorstand der „Initiative Weltethos Österreich“ sowie seit 2016 als Gründungsmitglied und Obmann von „Animal Compassion“, einem Buddhistischen Verein zur Wahrnehmung der Tiere als fühlende Wesen. Seit 2021 ist er Vorstandsmitglied der UN-CFBO (Koalition glaubensbasierter Organisationen Österreichs). Er ist Ehrenmitglied des „Internationalen Bildungsnetzwerks Pilgrim“, hielt eine Vielzahl von Vorträgen und verfasste viele Beiträge in unterschiedlichen Medien. Mehr Info unter: www.buddhismus-austria.at 


Venerable Bhikkhu Bodhi

Der Ehrwürdige Bhikkhu Bodhi, geboren 1944, ist ein amerikanischer Mönch, der nach einer Promotion in Philosophie nach Sri Lanka reiste, wo er 1972 die buddhistische Novizenweihe und 1973 die Hochordination erhielt. Von 1984 bis 2002 war er Herausgeber der Buddhist Publication Society in Kandy, wo er zehn Jahre lang mit dem Ehrwürdigen deutschen Mönch, Mahāthera Nyanaponika (1901-1994), zusammenlebte. Er kehrte 2002 in die USA zurück, lebt und unterrichtet seitdem im Chuang Yen Kloster in Carmel, New York. Bhante Bodhi hat viele wichtige Publikationen veröffentlicht, sowohl als Autor und Übersetzer, als auch als Redakteur der Buddhist Publication Society. Besonders dankbar sind wir ihm für seine guten englischen Übersetzungen des Majjhima Nikaya (1995), Samyutta Nikaya (2000), Anguttara Nikaya (2012) und gerade erschienen: der Suttanipāta. Für die Suttanta-Gemeinschaft ist Bhikkhu Bodhi ein sehr wichtiger Lehrer und hochgeschätzer Ältester des Sangha. Zusammen mit Freunden hat Bhikkhu Bodhi auch eine Hilfsorganisation ins Leben gerufen, zu deren Unterstützung wir gerne aufrufen möchten.

Mehr unter: www.buddhistglobalrelief.org , de.wikipedia.org/wiki/Bhikkhu_Bodhi , bodhimonastery.org/ven-bhikkhu-bodhi.html


Corinne Frottier Sensei

Corinne Frottier, französisch-österreichische Zen-Lehrerin, wuchs in einer vielfältig spirituell interessierten Familie auf. 1989 begegnete die studierte Filmwissenschaftlerin, freie Autorin und Hörspielregisseurin ihrer Zen-Meisterin, Genno Pagès Roshi und befindet sich seitdem auf dem Zen-Weg. Nach einem fünfjährigen Aufenthalt im Zen-Zentrum Dana in Montreuil (Paris) erhielt sie 2009 die Übertragung durch Genno Roshi und gründete die Zen-Sangha GenjoAn e.V. in Hamburg. Seither geht sie ihrer Lehrtätigkeit in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Österreich und Deutschland nach.
Im Oktober 2016 erschien im Köselverlag ihr Buch: So wie du bist. Der buddhistische Weg zur Selbstannahme.

Mehr unter: www.genjoan.net


Der Ehrwürdige Ajahn Khemasiri

ist ein Theravada-Mönch der thailändischen Waldkloster Tradition. Seine Lehrer, Luang Por Chah und Ajahn Sumedho, sowie die Verbindung einer intensiven Meditationspraxis mit einer ethisch integren Grundhaltung als wesentliche Mittel zur Förderung eines kontemplativen Lebensstils waren seine Inspiration, die 1986 zu einer Aufnahme im Bhikkhu-Orden führte. Er verbrachte seine prägenden ersten Jahre als Mönch in verschiedenen britischen Klöstern, ehe er 1993 zum ersten Mal ins Kloster Dhammapala nach Kandersteg in die Schweiz wechselte. Die ersten drei Jahre dort wurden unterbrochen von einem längeren Asienaufenthalt in Thailand und Myanmar, bis er Ende 1999 nach Kandersted zurückkehrte. 2005 wurde er zum Leiter des Klosters ernannt und hatte diese Rolle bis Ende 2018 inne. Er gab dann seine Verantwortungen und Pflichten an seinen Nachfolger weiter und begab sich auf eine zweijährige Reise in verschiedene Klöster in Europa und Nordamerika. Im Sommer 2020 kehrte er nach Dhammapala zurück und lebt seitdem als “Emeritus Elder” in seinem Stammkloster. Mehr Info unter: www.dhammapala.ch 


Evi Ketterer

praktiziert Buddhismus seit 1995. Sie übte mit Lehrer:innen aller Traditionen, ist aber hauptsächlich im Zen ausgebildet und lebte unter anderem siebe Jahre als Ordinierte am Zen Center of Los Angeles. Evi ist Pflegefachfrau in der spezialisierten Palliative Care in der Schweiz und Autorin der Bücher: "Geschichten intimer Beziehungen, Sterbebetreuung einmal anders erzählt" und "Den Wind fächeln, ein westlicher, weiblicher Genjokoankommentar" und leitet jährlich ein Retreat zum Thema «Weisheit der Vergänglichkeit». Mehr Info unter: www.brunnenhofzendo.ch


Peter Riedl 

ist 1943 in Hannover geboren, lebt seit 1946 in Wien. Verheiratet, drei erwachsene Söhne. Studium der Medizin, Universitätsprofessor für Radiologie. Er ist seit 1986 Buddhist, war 1989-2001 Vorstand der Buddhistischen Gemeinde Österreich (BGÖ) und Generalsekretär der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR); 2001-2006 Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR); 1991-2019 Herausgeber der buddhistischen Zeitschrift Ursache&Wirkung. Er gibt seit 1993 Meditations - und Achtsamkeitsseminare. 2004 Gründung W.I.S.D.O.M. - Wiener Schule der offenen Meditation; 2006 Gründung spirituelles Wohnheim Mandalahof in Wien. Publikationen auf Deutsch und Englisch, teilweise auch auf Griechisch und Arabisch: Auf ins Nirvana – Gespräche über Buddhismus; Möge die Übung gelingen; Achtsamkeit und Sexualität; Schlüssel zur Gelassenheit; Ein Weg in die Freiheit und neu: Das Geheimnis der Achtsamkeit – in Vorbereitung. Mehr Info unter: www.peterriedl.at


Ehrwürdige Bhikkhuni Tisarani

lebt im und leitet das Kloster Sirisampanno seit 2015. Sie nahm 1997 Zuflucht in der Mahayana Tradition und zog 2011 mit Erlaubnis ihrer Familie in die Hauslosigkeit. Sie lebte und praktizierte unter anderem ein Jahr lang intensiv in einem Naturgarten. Die nächsten Jahre praktizierte sie in Deutschland, Frankreich und Thailand. Die Ordination als Samaneri erfolgte am 23.3.2019 in der Theravada Tradition in Sri Lanka, in Anwesenheit von 30 vollordinierten Mönchen und 10 Nonnen. Upasampada, die volle Ordination zur Bhikkhuni, erhielt sie am 19.09.2021 im Aranya Bodhi Hermitage in Kalifornien von der Ehrwürdigen Ayya Tathaaloka Mahatheri. Mehr Info unter: www.sirisampanno.de


Sylvia Wetzel

(geb.1949) ist Publizistin, buddhistische Meditationslehrerin und Mitbegründerin der Buddhistischen Akademie Berlin-Brandenburg, Pionierin des Buddhismus im Westen und hat zahlreiche Publikationen zu verzeichnen. Sie studierte ab 1968 in Heidelberg Politikwissenschaft und Slawistik. Damals wurde sie auch politisch aktiv, vor allem schon früh in der Frauenbewegung. Ihre erste Begegnung mit dem tibetischen Buddhismus hatte sie 1977 in Dharamsala. Sie wurde Schülerin von Thubten Yeshe und später auch von Zopa Rinpoche (Gelug-Tradition). Weitere buddhistische Studien aus den unterschiedlichsten buddhistischen Schulrichtungen hatte sie bei Prabhasa Dharma Roshi, Ayya Khema, Akong Rinpoche, Rigdzin Shikpo (Michael Hookham). Sie ist seit 1984 Mitglied, Mitarbeiterin und Beirat der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und war von 1985 bis 1993 deren Sprecherin. Sylvia Wetzel gibt Meditationskurse, hält Vorträge, schreibt Bücher zum Thema Buddhismus und gilt als Pionierin eines feministischen Ansatzes bei der Interpretation der buddhistischen Lehre. Ihre Vortragstätigkeit übt sie vorwiegend in Deutschland und Spanien aus. Mehr Info unter: www.sylvia-wetzel.de


Bikshuni Sönam Chökyi 

ist als Maria Viktoria Gereck1948 in der damaligen DDR geboren und später in Westdeutschland aufgewachsen. Nach einem Studium der Medizin, traf sie als junge Frau auf S.H. den Dalai Lama, Krishnamurti und Aya Khema, absolvierte das siebenjährige systematische Studium des tibetischen Buddhismus bei Geshe Thubten Ngawang und arbeitete in der Psychiatrie. 1991 entschloss sie sich buddhistische Nonne im Tibetischen Zentrum Hamburg zu werden, das seit dem ihr spirituelles Zuhause ist. Seit 2020 wohnt sie in einer Retreathütte des Meditationshauses Semkye Ling in der Lüneburger Heide.


Ariane Lampe

ist Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt klassische Homöopathie. Viele Jahre als Pflegefachkraft in der ambulanten und der psychiatrischen Pflege tätig. Seit den 1990er Jahren Beschäftigung mit dem Buddhismus, zunächst in der Vipassana-Tradition, dann Zen; Anleiterin des Einsichtsdialogs nach Gregory Kramer und Übersetzerin des Buches von Jarvis Jay Masters: Die Geburt der Freiheit. Wie die Meditation mein Herz geöffnet hat (edition steinrich 2022). 


Ursula Kogetsu Richard

war lange Jahre Chefredakteurin von Buddhismus aktuell, ist immer noch die Verlegerin der edition steinrich, Autorin, Übersetzerin vieler Bücher von Thich Naht Hanh und seit mehr als 30 Jahren auf Zen-buddhistischen Pfaden unterwegs. Ursula wurde 2020 von Vanja Palmers zur Zen-Priesterin in der Phönix-Wolke-Sangha ordiniert und Mitglied bei Mitgefühl in Aktion e.V. Mehr unter: www.edition-steinrich.de 


Kathleen Hoêtsu Battke 

ist Mitglied im ZenPeacemaker-Orden, Vorsitzende des Vereins

Peacemaker-Gemeinschaft Deutschland e.V. und Dharmahalterin für das Zen des Kreises in der Linie der ZenPeacemaker. Sie schreibt/publiziert, leitet Workshops und begleitet Menschen/Organisationen im Wandel. Mehr Info unter: https://zen-peacemakergemeinschaft.de


Tobias Trapp 

ist Mitglied bei MiA und Mitbegründer von "Buddhismus unter dem Regenbogen". Er engagiert sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe und bekam mit seiner Gruppe 2019 den Brückenpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Er praktiziert traditions-übergreifend mit Schwerpunkt auf Zen-Praxis und ist Mitglied der Kwan Um-Onlinesangha. Mehr Info unter: https://www.buddhismus-unterm-regenbogen.de


Ariya B. Baumann

war von 1992 bis 2013 buddhistische Nonne. Sie ordinierte und praktizierte Vipassanā- und Mettā-Meditation unter Sayadaw U Janaka in Burma. Nach Jahren der intensiven Praxis begann sie für die burmesischen Lehrer zu übersetzen und auch selbst zu lehren. Heute leitet sie weltweit Vipassanā- und Mettā-Meditationskurse, in denen die Metta-Chants ein wichtiger Bestandteil der Herzensentfaltung sind. Unter den Büchern, die sie aus dem Burmesischen ins Deutsche und Englische übersetzt hat, sind u. a. Mahasi Sayadaws ‚The Manual of Insight‘ und Sayadaw U Indakas ‚Mettā‘ und ‚Bojjhaṅga‘ (über die Erleuchtungsglieder). Mehr Infos unter: www.vipassana-metta.com und www.mettainaction.org


Yesche U. Regel

(Jahrgang 1957) war von 1980 bis 1997 ordinierter buddhistischer Mönch und am Aufbau mehrerer tibetisch-buddhistischer Zentren in Deutschland beteiligt. Seither ist er Freiberufler und leitete zahlreiche Kurse und Retreats im ganzen deutschen Sprachraum, vor allem im eigenen traditions-neutralen Praxisraum „PARAMITA Bonn“ und im Kamalashila Institut in der Eifel, mit der er seit 1981 verbunden ist.  2016 erschien sein Buch „Mitgefühl für sich, andere und die Welt“ bei Nymphenburger. Er gibt seit 2020 intensiv Online-Kurse und betreibt einen eigenen „Paramita Online“-YouTube-Kanal,  weitere Infos unter: www.yesche.de 


Frank Hendrik Hortz

ist 1965 geboren, im Ruhrgebiet aufgewachsen, Religionswissenschaftler (studierter ev. Theologe und Philosoph), Journalist und Unternehmer, lebt heute in einem kleinen Dorf im Süden Deutschlands. Erste Meditationserfahrungen machte er bereits Anfang der 80er Jahre. Er versteht sich als säkularer Buddhist – „säkular“ abgeleitet vom lateinischen „saeculum“: dieses Zeitalter betreffend. Hendrik Hortz ist Herausgeber und Chefredakteur des buddhistischen Magazins Ursache\Wirkung. Mehr Infos unter: www.frank-hendrik-hortz.de und www.ursachewirkung.com


Bhikshu Tenzin Peljor

studiert und praktiziert den Buddhismus seit 1995 und wurde 2006 von der Sangha des Namgyal Klosters und S.H. dem 14. Dalai Lama zum buddhistischen Mönch vollordiniert. Von Ringu Tulku Rinpoche wurde er 2007 zum Residenzmönch für Bodhicharya Deutschland in Berlin berufen, wo er mehrere Jahre als Residenzmönch und Vorstandsmitglied wirkte. Er studierte von 2008 bis 2013 und von 2017 bis 2019 am Lama Tsong Khapa Institut in Italien das Master Programm buddhistischer Studien. Seit 20 Jahren gibt er Vorträge, Studien - und Meditationskurse zum Buddhismus. Er engagiert sich u.a im Strafvollzug und hat zusammen mit einer Anthropologin ein Programm für Kinder zum Umgang mit Emotionen entwickelt.  Weitere Infos unter www.tenzinpeljor.de 


Bhante Sukhacitto

kam im Alter von 23 Jahren 1986 erstmals in Thailand mit der Buddhalehre in Berührung, wo er auf den Lehrer Ajahn Buddhadasa traf. Seit 1990 ist er voll ordinierter Mönch der Theravada Tradition. Im Jahre 1993 kehrte er in den Westen zurück und sammelte Erfahrungen in verschiedenen anderen buddhistischen Traditionen. Er lebte mehrere Jahre in Klöstern der Ajahn Chah Tradition in England und in der Schweiz. 2005 lernte er den Einsichtsdialog (n. Gregory Kramer) kennen, wurde als Einsichtsdialoglehrer ausgebildet und lehrt diesen seit 2010 weltweit. Inspiriert durch die Kraft der zwischenmenschlichen Meditationspraxis leitete er von 2016 bis Anfang 2020 die Kalyana Mitta Vihara - Haus der Edlen Freundschaft und bemüht sich seitdem eine neue traditionsübergreifende Lebensgemeinschaft mit aufzubauen. Mehr Informationen unter: www.dhammadialog.de


Dr. phil Carola Roloff

ist ständige Gastprofessorin für Buddhismus der Akademie der Weltreligionen (Universität Hamburg) und Mitglied der Deutschen Buddhistischen Union e.V. – Buddhistische Religionsgemeinschaft (1984-1988 Vorstandsmitglied, 1985-1988 Ratsmitglied). Sie ist seit 1981 buddhistische Nonne (Ordensname: Bhikshunī Jampa Tsedroen) und studierte von 1981–1996 in Hamburg buddhistische Philosophie und Praxis mit Geshe Thubten Ngawang und ab 1997 Tibetologie und Indologie mit Schwerpunkt Buddhismuskunde (Magister 2003, Promotion 2009). Aktuell lehrt und forscht sie zu „Buddhismus und Dialog in Modernen Gesellschaften“. Mehr unter www.carolaroloff.de


Ayya Mudita

wurde 1962 in der DDR geboren, ist seit 2000 buddhistische Nonne in der Theravada-Tradition. Von 2004 bis 2016 praktizierte sie als Bhikkhuni. Bis 2010 engagierte sie sich für bessere Trainingsmöglichkeiten von Nonnen. Sie initiierte die Gründung des Klosters Anenja Vihara, was sie vier Jahre leitete. Seit 2016 lebt sie wieder als Samaneri Nonne.  Für die Vertiefung von Studium und Meditation, praktizierte sie in Sri Lanka, Myanmar, Indien, Taiwan und vor allem in Thailand. Seit 2015 widmet sie sich der Lehrtätigkeit im Rahmen des Sarana Dhamma Treffpunktes und im Sarana Stadtzentrum Magdeburg. Mehr Info unter: www.sarana-dhamma-treff.de


Shifu Simplicity

ist deutsche Nonne in der Chan Tradition. Sie ordinierte 1998 in Plum Village unter Thich Nhat Hanh und wechselte 2004 in das Chan-Kloster Chung Tai in Taiwan und wurde Schülerin von Meister Wei Chueh. Sie besuchte dort das Buddhistische Institut und praktizierte in der großen Gemeinschaft. 2018 kehrte sie nach Deutschland zurück. Sie leitet das Miao Fa Zentrum in Berlin, baut gerade das Chan-Kloster Wassermond in der Lausitz auf und ist die Vorsitzende der Deutschen Buddhistischen Ordensgemeinschaft (DBO). Weitere Info unter: https://miao-fa.de und https://buddhistische-ordensgemeinschaft.de


Bertrand Schütz

ist Zen-Mönch, übt und lehrt in der Linie von Taisen Deshimaru und Reiryu Coupey. Deshimaru war Schüler von Kodo Sawaki, eines Erneuerers  des Zen in Japan, der die Übung von Zazen wieder für alle Menschen zugänglich machte, indem er diese Tradition aus institutioneller Umklammerung löste. Bertrand Schütz begegnete Taisen Deshimaru in Europa, der dort seit 1967 lehrte. Nach dessen Tod 1982 arbeitete er an der Übertragung von Deshimarus Unterweisung ins Deutsche. Erst Regie-Assistent und Dramaturg, studierte er Geisteswissenschaften und Übersetzung, ist ausgebildeter Baumschulgärtner, war in Landwirtschaft und Direktvermarktung tätig, nimmt am interreligiösen Dialog teil und ist Dozent für Literatur und Kultur. Er war verantwortlich für das Zen-Dojo Hamburg, gründete das Dojo in Flensburg und in Ludwigslust, wo er zurzeit lebt.


Dr. Pia Österle

Pia Österle, geboren 1970, arbeitet als Zahnärztin in eigener Praxis. Eine langjährige ZEN Praxis unterstützt sie in ihrer täglichen Arbeit und in ihrem Leben. Sie fühlt sich zuhause in der Linie von Kobun Chino Roshi. Shuso als erste Laienordinierte in der Winter Praxisperiode 2017, im Felsentor. Pia unterstützt ihren Mann in der spirituellen Leitung des Zen- Zentrums Altbäckersmühle. Mehr Info unter: www.zen-zentrum-altbaeckersmuehle.de 


DAVID R. LOY

ist Zen-Lehrer, Professor für buddhistische und vergleichende Philosophie,

Mitgründer und Vizepräsident des Rocky Mountain Ecodharma Retreat Center in den USA sowie Autor zahlreicher

Bücher, u.a. von ÖkoDharma, buddhistische Perspektiven für die ökologische Krise, Erleuchtung, Evolution, Ethik, ein neuer buddhistischer Pfad und Geld, Sex, Krieg, Karma, Anmerkungen zu einer buddhistischen Revolution (alle edition steinrich). Gemeinsam mit Bhikkhu Bodhi hat er  die buddhistische Erklärung zum Klimawandel "Jetzt ist die Zeit zum Handeln" verfasst, die als erste vom Dalai Lama und dann von vielen weiteren buddhistischen Lehrer*innen weltweit unterzeichnet wurde. David ist auch Mitglied im Rat der Buddhist Global Relief. Mehr Infos unter:

www.davidloy.org


Prof. Dr. Jan-Ulrich Sobisch

Jan-Ulrich Sobisch hat (ab 1985) an der Universität Hamburg Tibetologie, klassische Indologie und Philosophie studiert und als Postdoc an der Ludwig-Maximilliams-Universität München geforscht (2000-2003). Von 2003 bis 2016 war er Professor für Tibetologie in Kopenhagen und arbeitet seit neuestem am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) an der Ruhr-Universität Bochum. 2016 erhielt er den renommierten Humboldt Forschungspreis für seine Gesamtleistung in der Forschung. Seit 1981 befasst er sich privat mit buddhistischer Meditation tibetischer Traditionen.  Mehr unter: https://dgongs1.com/


Manfred Folkers (Chan Dai Dong) 

Diplompädagoge; unterrichtet Taiji & Qigong seit 1989; seit 1995 Vorsitzender von Achtsamkeit in Oldenburg e.V.; 2004 von Thich Nhat Hanh zum Dharma-Lehrer ernannt; seit 2009 Mitglied des Rates der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und dort Sprecher der AG Umwelt. 2020 erschien sein Buch (mit Niko Paech) „All you need is less - Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht“. 

Mehr zu Manfred unter: www.samtusta.de  und www.achtsamkeit-in-ol.de  


Lama Martina Weber

hat in Heidelberg Psychologie studiert. Sie ist Schülerin von Tenga Rinpoche und absolvierte ein traditionelles Drei-Jahres-Retreat in Karma Tekchen Yi Ong Ling in Halscheid unter der spirituellen Leitung von Thrangu Rinpoche. Danach verbrachte sie fünf Jahre im Benchen Karma Kamtsang Zentrum in Grabnik, um dort ihre Meditationspraxis zu vertiefen. Lama Martina leitet Meditationsgruppen, gibt einführende Seminare in den Buddhismus und ist als Übersetzerin tätig. Seit 2017 lebt sie in der Nähe von Hamburg und arbeitet als Psychologin und Burnout Beraterin im sozialpsychiatrischen Dienst.


Werner Heidenreich

ist 1957 in Köln geboren, praktiziert seit dreißig Jahren Meditation und Achtsamkeit und leitet Seminare, Meditationsgruppen und Gesprächskreise zu diesen Themen. Er ist Mitglied des internationalen Laienordens „Intersein“, gegründet von dem buddhistischen Meister Thich Nhat Hanh. In den letzten Jahren wurden Achtsamkeit in der Kommunikation sowie Achtsamkeit in der Schule zu Schwerpunkten seiner Praxis und Lehrtätigkeit. Werner engagiert sich seit vielen Jahren in zahlreichen interreligiösen Gesprächskreisen und Foren für den Dialog der Religionen. Er ist Mitglied im „Kölner Rat der Religionen“ und Vorstandsmitglied in der interreligiösen Arbeitsstelle INTRA e.V.  Als Seiteneinsteiger unterrichtet er seit 2008 an einer Kölner Privatschule im Fach Religion Buddhismus. Im Jahr 2006 erschien im Diederichs Verlag sein Buch: „In Achtsamkeit zu einander finden – die buddhistische Sprache der Liebe“. Mehr Info unter: www.wfak.de


Bhante Sujato

ist Australier, Mönch der thailändischen Waldklostertradition, Übersetzer und Autor. Er war 10 Jahre lang Abt des Santi-Waldklosters in den Southern Highlands in New South Wales. In den letzten Jahren übersetzte er große Teile der Pāli-Suttas für die Webseite SuttaCentral, die er mit entwickelte. Eine deutsche Übersetzung seines Buches „A Swift Pair of Messengers“ finden Sie: hier. Ein weiteres Buch in deutscher Übersetzung über die Authentizität der frühbuddhistischen Texte wurde mit Ajahn Brahmali zusammen verfasst und ist unter www.tilorien.org erhältlich. Mehr Info zu Bhante Sujato unter: sujato.wordpress.com


S.H. Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche

ist der 37. Thronhalter der Drikung Kagyü Linie und damit Oberhaupt dieser tibetischen Praxis-Linie.  Im indischen Dehra Dun etablierte er das Drikung Kagyu Institute, ein Kloster (Jangchubling) und Ausbildungszentrum, sowie ein Klausurzentrum und das Nonnenkloster Samtenling. S.H. hat sich ökologisch stark für die Erhaltung der Himalaya-Region eingesetzt, insbesondere das sogenannte Eis-Stupa-Projekt, und darüber im Rahmen einer Buddha-Talk Veranstaltung an der Universität Hamburg über das Thema "Buddhismus und Ökologie" referiert. S.H. ist auch der Schirmherr des Milarepa Retreatzentrums in Schneverdingen.