Wir präsentieren seit Anfang 2017 bewusst unterschiedliche zeitgemäße buddhistische Themen, Ansichten, Standpunkte und Lehren durch wechselnde Redner:innen verschiedener Traditionen, von traditionell bis hin zu säkular - einerseits, um Interessierten Zugänge zum einem vielseitigen "Buddhismus" zu bieten, anderseits, um Menschen unterschiedlicher Prägungen mit einander zu verbinden.

Herzlichst willkommen!

Während der Veranstaltung wird ein Video aufgenommen, doch wir versichern, dass nur Beteiligte darauf zu sehen sein werden. Zoom-Teilnehmer bitten wir freundlichst, ihr Video während des Abends aus Respekt gegenüber der Redner:in stets angeschaltet zu lassen. Die Inhalte der Vorträge spiegeln nur die Sicht der Vortragenden, nicht unbedingt die des Veranstalters wieder.

Wenn du einmal monatlich über die kommenden Veranstaltungen informiert werden möchtest, trage dich hier ein:

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upcoming events:

Sonntag, 4. September 2022

18-20 Uhr

Ort: Online via Zoom

 

Ariane Lampe: Ein Bodhisattva im Todestrakt

 

Zur Person

 

 

In diesem Buddha-Talk wird uns eine außergewöhnliche Person vorgestellt: Jarvis Jay Masters kommt als Jugendlicher wegen bewaffneten Raubüberfalls 1981 in das berüchtigte Staatsgefängnis San Quentin in Kalifornien; 1990 wird er wegen Beihilfe zum Mord an einem Gefängniswärter zum Tode verurteilt und sitzt seit mehr als 30 Jahren dort im Todestrakt, obwohl er bis heute seine Unschuld beteuert. Im Gefängnis beginnt er zu meditieren und unter Anleitung des bekannten tibetischen Lehrers Chagdud Tulku Rinpoche den Buddhismus zu studieren. Später wird Pema Chödron seine Lehrerin. In einem Umfeld von massiver Gewalt, Missbrauch, Mord, Willkür, Verzweiflung und der Hoffnungs- und Aussichtslosigkeit des Todestraktes durchlebt er eine tiefgreifende persönliche Transformation, öffnet sich seinem Schmerz und entdeckt in sich und seiner Umgebung Menschlichkeit, Mitgefühl und Freiheit. Gleichzeitig beginnt er zu schreiben.

  

Zoom-Zugang (zur Veranstaltungszeit):

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Wir bitten die Teilnehmer freundlichst, ihr Video während des Abends stets anzuschalten.

Meeting-ID: 949 7102 5169

Kenncode: Dharma

 

Eintritt ist frei, wir bitten jedoch um eine Spende für die Hilfsprojekte von Mitgefühl in Aktion e.V. :


Sonntag, 18. September 2022

18-20 Uhr

Ort: Buddha-Raum des Buddhistischen Stadt-Zentrums Hamburg, Bahrenfelder Str. 201 b,

22765 Hamburg und hybrid via Zoom Online

 

Sylvia Wetzel: Wir und die anderen - Sehnsüchte und Erfahrungen. Chancen, Risiken und Nebenwirkungen von Utopien in Beziehungen und Politik.

 

zur Person

 

Wir Menschen sind zuerst und vor allem soziale Wesen. Mit etwas Mut und Glück lernen wir mit anderen zusammen, erwachsen zu werden und als Individuum Verantwortung für unser Handeln in Gedanken, Worten und Werken zu übernehmen. Das ist nicht einfach, aber möglich. Leider scheint es oft einfacher, von einer idealen heilen Welt zu träumen und überzogene Ansprüche an andere zu stellen. Dann können wir ihnen die Schuld zuweisen, wenn es Probleme gibt. An diesem Abend erforschen wir buddhistische und westliche* Überlegungen für ein konstruktives Leben mit uns selbst und anderen.  *(europäisch psychologische, politische, christliche)

 

Zoom-Zugang (zur Veranstaltungszeit):

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Wir bitten die Teilnehmer freundlichst, ihr Video während des Abends stets anzuschalten.

Meeting-ID: 949 7102 5169

Kenncode: Dharma

 

Eintritt ist frei, wir bitten jedoch um eine Spende für die Hilfsprojekte von Mitgefühl in Aktion e.V. :


Sonntag, 2. Oktober 2022

18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum Hamburg City, Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstr.), 22087 Hamburg 

und hybrid via Zoom Online

 

Ehrwürdige Sönam Chökyi Gelongma: Die drei Juwelen - Buddha, Dharma und Sangha

 

zur Person

 

Die Erklärungen der drei Zufluchtsobjekten folgen an diesem Abend dem tibetischen Kommentar von Dschetsün Tschökyi Gyältsän, in dem er die großen indischen Schriften diesem Thema zugrunde legt. Bei seinen Erklärungen nimmt er eine Dreiteilung vor: Erstens werden die Zufluchtsobjekte anhand von Buddha Maitreyas Werk «Das höchste Kontinuum des großen Fahrzeugs» (Abhisamaya-alamkara) erklärt. Zweitens wird die dreifache Zuflucht anhand von Maitreyas Werk «Schmuck der Mahayana Sutren» (Mahayanasutra-alamkara) beschrieben, wobei es hauptsächlich um die Besonderheiten der Zufluchtnahme im Mahayana geht. Und drittens erläutert er die verschiedenen Stufen der Zufluchtnahme. Diese Erklärungen entsprechen den Unterweisungen über den Stufenweg zur Erleuchtung, dem Lamrim. 

 

Es wird an diesem Abend also um die buddhistische Zuflucht gehen, als Darstellung der drei Juwelen im Allgemeinen und einzeln, sowie um die Unterteilung in endgültige und konventionelle Zuflucht. Herzlichst Willkommen!

 

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Wir bitten die Teilnehmer freundlichst, ihr Video während des Abends stets anzuschalten.

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Eintritt ist frei, wir bitten jedoch um eine Spende für die Hilfsprojekte von Mitgefühl in Aktion e.V. :


Sonntag, 23. Oktober 2022

18-20 Uhr

Ort: Online via Zoom

 

Evi KettererSich dem Sterben stellen

 

Zur Person

 

Prioritäten setzen im Hinblick auf den eigenen Tod: Anicca (Vergänglichkeit) als eines der Daseinsmerkmale vom Buddha gelehrt, lädt uns heute dringlicher als je dazu ein, hinzuschauen und aufzuwachen. Um den Zeiten des Krieges, der Pandemie und des Klimawandels gewachsen zu sein, hilft es nicht, vor unserer Vergänglichkeit zu flüchten, und Tod zu stellen, oder zu kämpfen. Vielmehr müssen wir uns fragen, wie wir ein aufrichtiges, präsentes und gütiges Leben führen können, um auf unserem Sterbebett zurückschauend sagen zu könne: Ich habe nichts zu bereuen.

An diesem Abend werden wir uns durch eine geführte Meditation mit anschliessendem Online-Kreisgespräch der Weisheit der Vergänglichkeit anzunähern versuchen.

 

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Wir bitten die Teilnehmer freundlichst, ihr Video während des Abends stets anzuschalten.

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Eintritt ist frei, wir bitten jedoch um eine Spende für die Hilfsprojekte von Mitgefühl in Aktion e.V. :


Sonntag, 6. November 2022

18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum Hamburg City, Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstr.), 22087 Hamburg 

und hybrid via Zoom Online

 

Dr. Peter Riedl: Buddhismus neu denken

 

zur Person

 

Können wir alles, was wir über Buddha und den Buddhismus wissen, vergessen, versuchen herauszufinden, was wirklich gelehrt wurde, ohne irgendetwas zu erfinden, ohne uns etwas auszudenken? Sind das die wesentlichen Fragen, die wir zu stellen haben, wenn wir über Buddhismus sprechen? Gemeinsame Diskussion der Begriffe: Was ist Leiden? Bedingte Entstehung, Wiedergeburt und Karma, Bewusstsein, Achtsamkeit und Erleuchtung, Was ist Nicht-Leiden?

 

Dr. Peter Riedl reist für diesen Buddha-Talk extra aus Österreich an und wir freuen uns, ihn hier begrüßen zu dürfen und hoffen auf eine rege Diskussion über ein kontroverses Thema.

 

 

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Sonntag, 20. November 2022

18-20 Uhr

Ort: Online via Zoom

 

Ehrwürdiger Ajahn KhemasiriEine Schulung des Herzens

 

zur Person

 

Ajahn Khemasiri ist langjähriger Mönch der thailändischen Waldklostertradition und ehemaliger Leiter und heutiger “Emeritus Elder” des Klosters Dhammapala in der Schweiz. In diesem Buddha-Talk wird er darüber sprechen, wie die systematische Schulung im Buddha-Dhamma nicht nur den Alltag bereichern und uns zu wertvollen Mitgliedern unserer Gemeinschaft machen kann, sondern uns auch auf das eigentliche Ziel jeglicher Dhamma-Praxis ausrichten will, nämlich die vollständige Befreiung des Herzens von allen Geistesgiften - sprich: Nibbāna. 

 

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Sonntag, 4. Dezember 2022

18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum Hamburg City, Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstr.), 22087 Hamburg 

und hybrid via Zoom Online

 

Sensei Corinne Frottier: Shikantaza - „Nur sitzen“

 

Mit dabei: die GenjoAn Zen-Sangha Hamburg

 

zur Person

 

Shikantaza ist eine Meditationsform, die der japanischen Soto-Schule des Zen eigen ist. Wörtlich übersetzt heißt es „Nur sitzen“ oder „beharrliches / unbeirrbares Sitzen“. Im Gegensatz zur Meditation, in der wir die Aufmerksamkeit auf ein Objekt richten (z.B. den Atem oder ein Koan), geht es in der Übung des „Nur-Sitzens“  um das losgelöste Wahrnehmen selbst. Das wird häufig als „einfach nur so dasitzen und nichts tun“ mißverstanden. Da es um das Loslassen aller Konzepte und Vorstellungen geht, um das Nicht-Anhaften an den in der Wahrnehmung aufsteigenden Erscheinungen, erfordert Shikantaza eine große Aufmerksamkeitsdisziplin, die uns direkt die Einsicht zu dem öffnet, wer oder was wir wirklich sind. Gemeinsam wollen wir uns an diesem Abend dem „direkten Weg in die wahre Natur des Wesens aller Dinge“ nähern, ihn betrachten und erkennen, dass Shikantaza tatsächlich der natürliche Zustand unseres Bewusstseins ist.  

 

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18.12.2022 (vierter Advent)

20.00 - 21.30 Uhr

Ort: Online via Zoom

 

Bhante Bhikkhu Bodhi

 

Englisch mit deutscher Übersetzung 

 

Es ist inzwischen eine Tradition: Bhikkhu Bodhi, der spirituelle Begleiter der Suttanta Gemeinschaft und Schirmherr von MiA ehrt uns mit einem Dhamma-Talk zum Jahresende. Bitte vormerken und weitersagen. 

 

Titel und Ankündigungstext folgen.

 

zur Person

 

 

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Sonntag, 8. Januar (Jänner) 2023

18-20 Uhr

Ort: Online via Zoom

 

Gerhard Weissgrab (Präsident der ÖBR)Buddhismus und Staat am Beispiel Österreich

 

(Die Bedeutung einer staatlichen Anerkennung des Buddhismus als Religion für seine Entwicklung und Entfaltung im Westen) anlässlich des 40-jährigen Jubiläums

der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft

 

 

Zur Person

 

In Österreich ist der Buddhismus seit 1983 als Religion staatlich anerkannt und die „Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft“  als „Gesellschaft öffentlichen Rechts“ seine offizielle Vertretung. Diese Form der Anerkennung ermöglicht für den Buddhismus die gleichen Rechte wir für alle anerkannten Religionen im Land, zum Beispiel der katholischen Kirche. Dadurch wird es z.B. möglich, buddhistischen Religionsunterricht an allen öffentlichen Schulen abzuhalten, aber auch Privatschulen als „buddhistische Schulen“ zu führen – mit finanziell staatlichen Zuschüssen. 

 

Auch der interreligiöse Austausch findet auf hohem Niveau statt. Eine von Zeit zu Zeit auftauchende Frage, ob Buddhismus als Religion zu sehen ist, wird dadurch positiv beantwortet. Nun geht es darum, erstens den Begriff der „Religion“ genau zu definieren und zweitens die Form und Position des Buddhismus innerhalb der Religionen darzustellen und zu stärken. Damit Hand in Hand geht die Förderung und Entwicklung der einzelnen, aus Asien kommenden, unterschiedlichen Traditionen des Dharma. Der Dharma selbst bedarf keiner Reform, sondern seine Inhalte brauchen eine zeitgemäße und kulturell kompatible Umsetzung. Ein Blick in seine 2500jährige Geschichte und auf die Entstehung der großen Traditionen zeigt, wie das geht. Die in unterschiedlichen Ländern in Asien entstandenen Formen des engagierten Buddhismus haben bei uns als sozial engagierter Buddhismus besondere Bedeutung, vor allem auch im Vergleich zur christlichen Caritas und Diakonie. Mehr zum österreichischen Buddhismus unter: Wikipedia!

 

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Sonntag, 2. April 2023

18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum Hamburg City, Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstr.), 22087 Hamburg 

und hybrid via Zoom Online

 

Ehrwürdige Bhikshuni Tenzin Metok: Ein Weg zur konzeptfreien Wahrnehmung

 

Zur Person

 

Direkte Erkenntnis – konzeptfreie Wahrnehmung – ist die Voraussetzung für den Prozess der endgültigen Bereinigung unserer störenden Geistesfaktoren. Der Weg zur direkten Erkenntnis ist ein längerer Prozess. Er führt über die richtige Nutzung unseres rationalen Verstandes. Obwohl wir mit dem rationalen Denken niemals eine direkte Wahrnehmung erlangen können, ist es doch ein unerlässliches Werkzeug auf dem Weg dorthin. In diesem Buddha-Talk soll der Weg beschrieben werden. Kennen wir diesen Weg, dann verstehen wir vielleicht auch, auf welchem Abschnitt des Weges wir uns befinden. Diese Kenntnis kann uns helfen, kleine, aber stabile Schritte auf dem Weg zu machen und die Gefahren eines übereilten Vorgehens zu erkennen. 

      

Zoom-Zugang (zur Veranstaltungszeit):

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Vergangene Vorträge findest du auf Buddha-Talk Youtube Kanal und auf dieser Webseite in Past Events.