Buddhismus in hamburg

Traditionsübergreifende Vorträge und Meditation

für Einsteiger

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat

18-20 Uhr

BGH - Buddhistische Gesellschaft Hamburg

Beisserstr. 23, 22337, Hamburg

 

Upcoming Events:

23. Juni 2019

Buddha-Praxis: gemeinsamer Meditationstag

10.00 - 15.30 Uhr

Ort: Suttanta-Gemeinschaft, Winterhude, Leitung: Simpert Würfl und Raimund Hopf

 

Ziel des Praxistags ist, sich kennenzulernen und gemeinsam zu meditieren

Geplanter Ablauf:

10.00-12.00 Uhr Einführende Erklärungen und angeleitete Meditation 

12.00-13.00 Uhr gemeinsames Mittagessen

13.00 - 15.00 Uhr stille Geh-, Steh- und Sitzmeditation

15.00-15.30 Uhr Tee/Kaffeetrinken (Ende)

Jede/r ist herzlich eingeladen mitzumachen. Bitte lockere Kleidung und etwas für das Mittagessen mitbringen. 

Bei guten Wetter können wir zum Meditieren auf Wunsch auch in den nahe gelegenen Stadtpark gehen.

Vorzeitige Anmeldung ist notwendig, wegen begrenzter Teilnehmeranzahl: 040-333 839 64 oder per Mail

Kosten: freiwillige Spende 10-20 Euro


7. Juli 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Filmvorführung: Archetypischer Buddhismus (Die thailändische Waldklostertradition) 

mit anschließender Besprechung

 

An diesem Buddha-Talk möchten wir einen Film von Hartwig Rohrmann, Kameramann in Clemens Cubys "Living Buddha", zeigen. Er zeigt in einer beeindruckenden Weise die Lebensweise westlicher Mönche in der thailändischen Waldklostertradition von Ajahn Chah, die in den 90er Jahren noch mit Kargheit und Idealismus gekennzeichnet war und eine große Inspiration für kommende Generationen werden sollte. Heute gibt es "Waldklöster" dieser Art auch überall im Westen und der Name und das Vermächtnis Ajahn Chahs wird dort immer noch mit Respekt und Verehrung gepflegt. Wir möchten mit dieser 45min. Reportage einen Einblick in eine "moderne" Form eines archetypischen Buddhismus und in die Urspungstradition des Theravada geben und dies anschließend besprechen. Filmsprache: Englisch.

- Eintritt auf Spendenbasis - 


14. Juli 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Filmvorführung: Bhikkhunī - Buddhismus, Sri Lanka, Revolution

Ayya Vimala

Ayya Vimala, selbst ordinierte Nonne im Theravāda, präsentiert einen Dokumentarfilm über die Wiederbelebung der Frauenordination im Theravāda-Buddhismus, die Geschichte der ersten Frauen in der Neuzeit, die gegen die vorherrschende Meinung des männlichen Saṅgha im Theravāda ordiniert wurden. Die Protagonisten des Films sind Bhikkhunī Kusuma aus Sri Lanka (1996 in Indien ordiniert), Bhikkhunī Dhammananda aus Thailand (2003 in Sri Lanka ordiniert) und Bhikkhunī Gautami aus Bangladesch (2016 in Sri Lanka ordiniert)

Zeit: 70 min.; Drehbuch, Regie und Produktion: Małgorzata Dobrowolska 

AUSZEICHNUNGEN:  AFC Global, Kolkata - Bester internationaler Dokumentarfilm; Viva Film Festival, Sarajevo - Erster Preis in der Kategorie religiöser Filme. Trailer: https://youtu.be/e3BcJBiR60E  Mehr Info unter: https://bhikkhuni-film.com und

https://www.facebook.com/mistrzynie - Eintritt auf Spendenbasis -


21. Juli 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Der Sohn des Buddha 

Raimund Hopf

Rahula war ein Trennungskind und der Sohn des berühmtesten Menschen Asiens, der in die Heimatlosigkeit zog, als Rahula geboren wurde. Nach sieben Jahren mit der verlassenen Mutter, kam der Vater wieder vorbei und der siebenjährige wechselte von den Armen seiner Mutter in die Obhut eines Ordens. Statt einer behüteten Kindheit musste der Junge schon früh auf Bettelgang gehen. Eine Schule hat er nie gesehen. Statt Spielgefährten und Schulausbildung sollte er bald lernen, mit dem kargen Leben eines Waldmönchs klarzukommen, erzogen von alten Männern ….  So oder ähnlich könnte das heutige traumatische Psychogramm Rahulas beginnen, doch damals dachte man anders. In diesem Vortrag möchte ich das Leben des einzigen Sohnes des Buddhas historisch und in seiner besonderen Bedeutung skizzieren, um den aussergewöhnlichen Werdegang eines heilig- und glücklichgewordenen Menschen menschlich und spirituell zu beleuchten. 

- Eintritt auf Spendenbasis - 


28. Juli 2019

Buddha-Praxis: gemeinsamer Meditationstag

10.00 - 15.30 Uhr

Ort: Suttanta-Gemeinschaft, Winterhude

 

Ziel des Praxistags ist, sich kennenzulernen und gemeinsam zu meditieren

Geplanter Ablauf:

10.00-12.00 Uhr Einführende Erklärungen und angeleitete Meditation 

12.00-13.00 Uhr gemeinsames Mittagessen

13.00 - 15.00 Uhr stille Geh-, Steh- und Sitzmeditation

15.00-15.30 Uhr Tee/Kaffeetrinken (Ende)

Jede/r ist herzlich eingeladen mitzumachen. Bitte lockere Kleidung und etwas für das Mittagessen mitbringen. 

Bei guten Wetter können wir zum Meditieren auf Wunsch auch in den nahe gelegenen Stadtpark gehen.

Vorzeitige Anmeldung ist notwendig, wegen begrenzter Teilnehmeranzahl: 040-333 839 64 oder per Mail

Kosten: freiwillige Spende 10-20 Euro


4. August 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Leerheit und Emotion - Zen als Therapie 

Senior Dharma-Lehrerin Myoji (Sung-Yon Lee)

Das Herzsutra, das Mahaprajnaparamita Sutra, besagt: „Form ist nicht verschieden von Leerheit; Leerheit ist nicht verschieden von Form, Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, dies gilt auch für Empfindung, Wahrnehmung, Wollen und Bewusstsein.“ Im Mahayana-Buddhismus und im Zen taucht der Begriff Leerheit immer wieder als ein sehr wichtiger Bestandteil des Dharma auf. Die Verwirklichung der Leerheit erscheint da als der Weg zur Befreiung von Leben und Tod. Doch was bedeutet diese Leerheit eigentlich? Umschließt sie auch unsere Emotionen als leer in sich selbst? Und welche Erkenntnis und welchen Nutzen können wir daraus für unsere Praxis und den alltäglichen Umgang mit Emotionen ziehen? 

Senior-Dharma-Lehrerin Myoji (Sung-Yon Lee) der Kwan Um Zen Schule Deutschland und praktizierende Psychotherapeutin möchte an diesem Abend mit uns darüber reflektieren und ihre Erkenntnisse bezüglich „Leerheit und Emotion“ sowohl aus ihrer Zen- als auch psychotherapeutischen Praxis teilen.  

- Eintritt auf Spendenbasis -


18. August 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Buddhismus und sektenhafte Gemeinschaftsstrukturen (mit anschließender Diskussion)

Bhikshu Tenzin Peljor

In den letzten Jahren bricht das Bild einer heilen buddhistischen Welt. Berichte über Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt, Veruntreuung von Geldern, emotionale und physische Gewalt dringen nach außen und werden einer weiten Öffentlichkeit bekannt. Menschen berichten von Manipulation und Indoktrination in buddhistischen Gruppen, Vorwürfe von Sektenstrukturen werden geäußert. Diese Dinge überschatten viel Heilsames, Tiefgründiges und Erfreuliches, das es ebenso gibt. Als Folge wenden sich enthusiastische, idealistische Menschen im Westen von ihrem Interesse für Buddhismus ab. Wie gehen wir mit diesen Schattenseiten um? Was können wir daraus lernen? Was sagen sie über uns und unser Leben in dieser Welt? An diesem Abend möchte ich versuchen aufzuzeigen, welche geistigen, sozialen und kulturellen Verhaltensweisen zu unheilsamen Gruppenstrukturen beitragen können. Wir diskutieren, welche Dynamiken und missverstandenen buddhistischen Konzepte  das Entstehen sektenhafter Strukturen beflügeln. Denn wer die Strukturen dahinter versteht, hat die Chance, sich, andere und gegebenenfalls seine eigene Gemeinschaft vor solchen Entwicklungen zu schützen. 

- Eintritt auf Spendenbasis -


25. August 2019

Buddha-Praxis: gemeinsamer Meditationstag

10.00 - 15.30 Uhr

Ort: n.n.

1. September 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Was mir vom Buddhismus übrig blieb - ein Resümee 

Ursula Richard

Dieses Jahr steht der Buddha-Talk ja besonders unter dem Zeichen der kritischen Selbstreflexion: Wie sehr ist unser Verständnis von Buddhismus durch unsere Verwurzlung in einer wissenschaftlichen Weltsicht, einer Kultur zunehmender Individualisierung und Psychologisierung geprägt? Welche Missverständnisse erwachsen daraus? Was bedeutet es, sich als Buddhist*innen zu organisieren? Dazu haben wir mit Ursula Richard in diesem Monat einen besonderen Gast aus Berlin: Vor dem Hintergrund ihrer mehr als 30jährigen Erfahrung mit buddhistischer Praxis und als Teil der buddhistischen Szene hierzulande beleuchtet Ursula Richard die Verlockungen und Fallstricke buddhistischer Identitätsfindung. Sich als Buddhist*in zu definieren bietet Sicherheit und Zugehörigkeit, bedeutet jedoch immer aber auch Abtrennung, ein Dualismus von "ich und andere" und ein Tunnelblick auf das zu haben, was buddhistische Praxis für uns hier und heute sein könnte. Ursula möchte den Abend mit einem Impulsvortrag einleiten, durch ein vertiefendes Gespräch mit dem Moderator des Abends, Raimund Hopf , vertiefen, um ihn danach für Beiträge und Anregungen des Publikums zu öffnen. 

- Eintritt auf Spendenbasis - 


15. September 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Konzert der Stille zwischen Cello und Gitarre

mit Beiträgen verschiedener Künstler


22. September 2019

Buddha-Praxis: gemeinsamer Meditationstag

10.00 - 15.30 Uhr

Ort: n.n.

22. Januar 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Gerechtigkeit und Mitgefühl 

Sylvia Wetzel

 Wenn unsere Entwicklung einigermaßen normal verläuft, sind wir nicht nur als Kinder spontan mitfühlend und gerecht, sondern auch als Erwachsene, zumindest mehr oder weniger. Es scheint allerdings auch natürlich zu sein, vor allem vertraute Menschen gerecht und mitfühlend zu behandeln, denn da setzt man bewusst oder unbewusst Gegenseitigkeit voraus. Die große Frage ist also, auf wen sich unser spontanes oder natürliches Gerechtigkeitsempfinden und unser Mitgefühl bezieht und wo es endet. Und ob wir lernen können, uns auch Menschen gegenüber gerecht und mitfühlend zu verhalten, die nicht zu unserer Gruppe gehören, die wir kaum oder gar nicht kennen oder sogar ablehnen. In aller Kürze: Ein gewisses Maß an Gerechtigkeitsempfinden und Mitgefühl scheint sich in allen auf Dauer angelegten sozialen Gruppen zu entwickeln. Beide Haltungen fördern den Zusammenhalt der Gruppe und daher sind Menschen, die andere ungerecht behandeln und bei Schmerzen und Problemen kein Mitgefühl zeigen, eher unbeliebt. 

Der Vortrag und eine kurze Meditation beleuchten die beiden großen Ideale aus buddhistischer und westlicher Sicht, und es gibt Anregungen, wie wir unsere Einstellung zu diesen Haltungen erkennen und bei Bedarf verändern können.

- Eintritt gegen Spende - 


6. Oktober 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Das stille Leuchten - die Wiedereroberung der Gegenwart

Anja Krug-Metzinger

In ihrem Dokumentarfilm 'Das stille Leuchten - die Wiedereroberung der Gegenwart' spürt die Regisseurin Anja Krug-Metzinger einer Renaissance der Achtsamkeit nach, die in ganz unterschiedlichen Ausprägungen aktuell eine Blüte erlebt: im Kindergarten, im Klassenraum, in einer Lebensschule für junge Erwachsene und im Nachwuchs-Profisport. Nach vier Jahren intensiver Recherche und umfangreicher Dreharbeiten bei fast zehn Bildungsinstitutionen mit Sitz in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zieht Anja Krug-Metzinger ein Résumé. Mithilfe von erhellenden Ausschnitten aus ihrem Kinofilm fragt sie in ihrem Vortrag: Was genau ist das Neue an dieser Achtsamkeitsbewegung? Welche Bedeutung haben Achtsamkeitsübungen und Meditation für die jungen Menschen? Wie wirkt sich eine solche säkularisierte spirituelle Praxis auf ihren Alltag aus? Führt sie tatsächlich dazu, dass die Jungen und Mädchen ihre innere Einstellung, ihre Beziehung zur Welt verändern? Mehr Info unter: www.krug-metzinger.de

- Eintritt auf Spendenbasis -


20. Oktober 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Das Attentat auf den Buddha 

Raimund Hopf


27. Oktober 2019

Buddha-Praxis: gemeinsamer Meditationstag

10.00 - 15.30 Uhr

Ort: n.n.

3. November 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

In Freundschaft mit der Welt? 

Gaby Wegener

Wir sind nicht allein unterwegs auf unserem spirituellen Weg. Die Bedeutung von Freundschaft können wir nicht genug wertschätzen. „Freundschaft ist der ganze Weg“, hat der Buddha zu Ananda gesagt. Was heißt das für uns? Und was bedeutet es, wenn wir in Freundschaft auf die Welt blicken - oder es doch zumindest versuchen können? Wie kann es uns gelingen, uns der Welt zuzuwenden, auch wenn das oft nicht einladend erscheint? Reicht Mitgefühl aus - oder was braucht es noch dazu? Was ist eigentlich dabei unsere Absicht? Dies werden wir zusammen erkunden.


17. November 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

„Ziehe eine Pagode aus einer Teekanne“ 

Sensei Corinne Frottier

In seinem in der Zen-Welt berühmten Text „Anweisungen für den Koch“ erläutert Zen-Meister Dogen (1200 – 1253) die Haltung, mit der wir in unseren alltäglichen Handlungen unsere Buddha-Natur vollständig zur Entfaltung bringen können. Anhand des Koans „Ziehe eine Pagode aus einer Teekanne“ aus der Sammlung des Zen-Meisters Harada Daiun Sogaku (1861 – 1961) wollen wir gemeinsam Dogens Anweisungen eingehend betrachten und besprechen.

- Eintritt auf Spendenbasis -


24. November 2019

Buddha-Praxis: gemeinsamer Meditationstag

10.00 - 15.30 Uhr

Ort: n.n.

1. Dezember 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Rigpa - Eine Sangha im Wandel 

Jaborah Michaela Arnoul


15. Dezember 2019

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Buddhistische Mythologie: Helden und schwierige Zeiten 

Bhante Sujato

In den frühen Texten sehen wir einen Buddha, der sich nicht scheut, über seine Schwierigkeiten und Nöte zu sprechen, der die Suche nach dem Erwachen mit einem sehr menschlichen Gesicht unternimmt. Die klassische Heldengeschichte erzählt die Suche nach dem wertvollsten Gut, ohne dass der Held sich von Hindernissen jeglicher Art einschüchtern lässt. Während spätere Traditionen einen Buddha zeichnen, der so erhaben und vollkommen ist, dass das gewöhnliche Menschsein daneben bisweilen klein erscheint. Wenn wir seine Lehren direkt lesen, sehen wir einen Buddha, dessen Ringen unsere eigenen Kämpfe widerspiegelt.


22. Dezember 2019

Das Jahresabschluss-Retreat zu Weihnachten

10.00 - 15.30 Uhr

Ort: n.n.


Infos & Aktuelles:

  • 28.Oktober 2018: Tag der offenen Tür im neuen Nonnen-Kloster Tilorien - mehr Info hier
  • Aktuelle Buddhismus-Fernkurse von der Suttanta-Gemeinschaft: www.suttanta.de/fernkurse
  • Vorstellung der Hilfsorganisation von Bhikkhu Bodhi und seinen Freunden: Buddhist Global Relief (Text unter Buddha-Talk Special)
  • "Alles 'Buddha-Talk oder was?" Artikel über Buddha-Talk in Buddhismus Aktuell 3/2018 (Text unter Buddha-Talk Special)

Abonniere Buddha-Talk News:

* indicates required


Veranstaltungsort:

 

Buddhistische Gesellschaft Hamburg e.V.

Beisserstr. 23

22337 Hamburg

 

 

Buddha-Talk ist eine nichtkommerzielle, traditionsübergreifende Veranstaltungsinitiative der Suttanta Gemeinschaft,

gefördert durch: