Buddhismus IN Hamburg

authentisch · ethisch · engagiert

Sonntag, 18-20 Uhr

BGH - Buddhistische Gesellschaft Hamburg

Beisserstr. 23, 22337, Hamburg

 

Upcoming Events:

23. September 2018

Das Ende der Gewalt ist der Bodhisattva-Weg

Sylvia  Wetzel

In Zeiten des Umbruchs braucht es Menschen, die Konflikte und Probleme verstehen und klug damit umgehen wollen und können. Dazu gehört der Mut, auch denen zuzuhören, die anders denken als wir selbst und die Demut, von ihnen lernen zu wollen. Das sind Menschen, die unterschiedliche Arten des Denkens und Lebens verstehen, d.h. mehrperspektivisch denken können, die die ganze Gesellschaft im Blick haben und im wir-alle-Modus denken und leben. Die Prototypen dieser Kooperations- und Kommunikations-Figuren sind für mich die Bodhisattvas, die zum Wohl aller erwachen, leben und handeln wollen und das mit Hingabe und Ausdauer üben.


7. Oktober 2018

Angst vor Donald Trump

Felix Baritsch

Nach einer gerade neuveröffentlichten jährlichen Studie im Auftrag der R+V-Versicherung haben die meisten Deutschen nicht mehr die größte Angst vor Terrorismus (wie noch 2017), sondern vor der Politik Donald Trumps. Gibt es eigentlich soetwas wie einen buddhistischen Umgang mit politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedrohungen und welche Haltung können Buddhisten dazu einnehmen? Wie gehen innerer Friede und Gelassenheit mit gesellschaftlichem Engagement einher? Wie können wir scheinbar unvereinbare Gegensätze in uns vereinen.

An diesem Abend möchte Felix Baritsch eine mögliche buddhistische Sicht und Haltung zur äußeren Welt darstellen und zeigen, wie diese ein Teil des inneren Pfades zur Erleuchtung werden kann und unmittelbaren Einfluss auf andere und eben diese unsere Welt hat.


Filmtipp:

25. Oktober 2018

Abaton Kino Hamburg:

 

DAS STILLE LEUCHTEN

Die Wiedereroberung der Gegenwart

D 2018 - 88 Min.

Regie: Anja Krug-Metzinger

 

 An vielen Orten in Europa entsteht im Moment eine neue Bewusstseinskultur: Eine Achtsamkeitspraxis ohne jede Bindung an Heilslehren oder religiöse Dogmen findet an vielen Orten gleichzeitig ihren Weg in unser Bildungssystem. Eine kulturelle Strömung, deren Quellen sowohl in der Antike als auch in asiatischen Weisheitstraditionen liegen, erlebt eine Renaissance.

Der Film zeigt, welche Erfahrungen Kinder und Jugendliche mit Trainingsmethoden machen, die die klassische Achtsamkeitsmeditation, soziale Selbsterfahrung und Körperbewusstsein mit der Schulung einer globalen Perspektive und kritischem Engagement verbinden. Ein ambitioniertes Projekt namens AISCHU (Achtsamkeit in der Schule) beispielsweise integriert an der Frankfurter Elisabethenschule Achtsamkeitsphasen in den normalen Schulunterricht; in Freiburg soll ein speziell ausgearbeitetes Achtsamkeits- und Resilienz-Training zum einen Ressourcen und Widerstandskraft stärken, zum anderen die Empathie und damit Gemeinschaftsfähigkeit fördern.

Der französische Fußballverband war der erste Sportverband weltweit, der „Bewusstheit“ und „Selbsterkenntnis“ als zentrale Komponenten in sein Ausbildungsprogramm für jugendliche Spieler aufgenommen hat.

Können Offenheit, Mitgefühl und eine ethische Einstellung bei Kindern durch mentales Training gestärkt werden? Der Film gibt hierzu auch ungewöhnliche Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Forschungsprogramme am Max-Planck-Institut Leipzig, wo eine der weltweit größten Studien zu verschiedenen Formen von mentalem Training durchgeführt wurde.

Trailer, alle Infos und Spieltermine:
http://www.krug-metzinger.de/das-stille-leuchten.html

Facebookseite:
www.facebook.com/DAS.STILLE.LEUCHTEN/

 

Aktuelles:


Wozu Buddha-Talk?

 

Der Buddha hat als junger Mensch den Weg zu bleibendem Glück gefunden. Er lehrte eine Geistesentwicklung, die auf der Wirklichkeit, wie die Dinge sind, beruht und lädt jeden ein, für sich selbst zu schauen. Sein Dharma umfasst Ethik, Meditation und Weisheit zum Wohl aller Wesen. Der Buddhismus entfaltet seit 2600 Jahren seinen stillen Charme. Achtsam durchdringt er auch unser modernes westliches Leben. Allein in Hamburg gibt es über 80 Angebote verschiedener buddhistischer Traditionen und Einrichtungen.

 

Buddha-Talk bietet ca. 2 mal monatlich sonntagabends einen authentischen und traditionsübergreifenden Zugang zu diesen verschiedenen Wegen für Interessierte an. RednerInnen der unterschiedlichen Gruppen präsentieren persönliche Einsichten und Erfahrungen buddhistischer Praxis durch wechselnde Kurzvorträge. Das Rahmenprogramm besteht aus Rezitation, Reflexion, Chanting und angeleiteten Meditationen, die auf den Buddha selbst zurückgehen.

 

Neben der Möglichkeit Fragen loszuwerden, buddhistische Angebote kennenzulernen und Freunde zu treffen, will Buddha-Talk auch ein Ort der Begegnung für Buddhisten unterschiedlicher Richtungen sein. Wir laden Sie herzlich ein!

 

Wenn Sie Buddha-Talk durch Mitarbeit, Spenden oder einen Vortrag und Vorstellung Ihrer buddhistischen Gruppe unterstützen möchten, schreiben sie uns oder kommen Sie einfach am Sonntag vorbei. 

Zeitlose Wahrheiten für zeitgemäße  Menschen

„Wenn befleckte Geisteszustände verschwinden, kann sich nur Freude und Wonne entwickeln, Geistesruhe, Achtsamkeit und klares Gewahrsein – und das ist ein glücklicher Zustand.“
Dīgha Nikāya 9


Wie läuft der Abend meistens ab?

 

Ein Team kommt eine Stunde vor Beginn und bereitet die Räume vor. Sitzkissen werden ausgelegt, der Büchertisch aufgebaut, die Kerze am Altar angezündet. In der Küche kocht das Teewasser und jemand stellt Teller mit veganen Tapas auf den Tisch im Vorraum. Langsam trudeln die Besucher ein, nehmen sich einen Tee und man quatscht und lernt sich kennen, bis die Uhr sechs schlägt. Wir setzten uns ins Meditationszimmer, die Moderation beginnt. Es folgt eine geleitete Eingangsreflexion und ein kurzes Chanting. Danach wird die Rednerin bzw. der Redner vorgestellt und die Gruppe, die dadurch repräsentiert wird. Jetzt folgt der eigentliche Buddha-Talk. Wir hören Erfahrungen und Einsichten und lauschen dem Vortrag für 30-45 Minuten. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen zum Gehörten oder allgemein zu Buddhismus. Um kurz vor halb acht machen wir noch eine kleine Toilettenpause und schließen den Buddha-Talk mit einer zirka 20-minütigen, geführten Meditation ab. Nach der Veranstaltung kann man am Büchertisch stöbern, Tapas knabbern und mit den Anderen klönschnacken. Ungefähr um 21.00 Uhr, wenn der Abwasch fertig ist, schließen die Türen der Buddhistischen Gesellschaft und wir gehen happy nach Hause.

Wir bekennen uns zur Ethik des Buddha

und dem BUDDHISTISCHEN BEKENNTNIS

der Deutschen Buddhistischen Union

 

Ich bekenne mich zum Buddha als meinem unübertroffenen Lehrer.

Er hat die Vollkommenheiten verwirklicht und ist aus eigener Kraft den Weg zur Befreiung und Erleuchtung gegangen.

Aus dieser Erfahrung hat er die Lehre dargelegt, damit auch wir endgültig frei von Leid werden.

Ich bekenne mich zum Dharma, der Lehre des Buddha.

Sie ist klar, zeitlos und lädt alle ein, sie zu prüfen, sie anzuwenden und zu verwirklichen.

Ich bekenne mich zum Sangha, der Gemeinschaft derer, die den Weg des Buddha gehen

und die verschiedenen Stufen der inneren Erfahrung und des Erwachens verwirklichen.

Ich habe festes Vertrauen zu den Vier Edlen Wahrheiten:
Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.

Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.

Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.

Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

Ich habe festes Vertrauen in die Lehre des Buddha:
Alles Bedingte ist unbeständig.
Alles Bedingte ist leidvoll.
Alles ist ohne eigenständiges Selbst.

Nirvana ist Frieden.

Ich bekenne mich zur Einheit aller Buddhisten und begegne allen Mitgliedern dieser Gemeinschaft mit Achtung und Offenheit.

Wir folgen dem Buddha, unserem gemeinsamen Lehrer und sind bestrebt, seine Lehre zu verwirklichen.

Ethisches Verhalten, Sammlung und Weisheit führen zur Befreiung und Erleuchtung.

 

Ich übe mich darin,

keine Lebewesen zu töten oder zu verletzen,

Nichtgegebenes nicht zu nehmen,

keine unheilsamen sexuellen Handlungen zu begehen,

nicht unwahr oder unheilsam zu reden,

mir nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein zu trüben.

Zu allen Lebewesen will ich unbegrenzte Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut entfalten,

im Wissen um das Streben aller Lebewesen nach Glück.

Verwendung mit freundlicher Genehmigung der DBU-BRG
Quelle: www.buddhismus-deutschland.de/buddhistisches-bekenntnis 

Wir unterstützen die Aktion Friends-Button:

 

Wir sind Buddhisten und distanzieren uns von Gewalt gegen Muslime und antimoslemischen Ressentiments.
Wir sind Buddhisten und stehen für Gewaltlosigkeit, Verständigung und Freundschaft zwischen den Religionen.
Sarva Mangalam - Mögen alle Menschen glücklich sein und Frieden erleben!

 

Mehr Info unter: friends-button.zone und auf Facebook

Veranstaltungsort:

 

Buddhistische Gesellschaft Hamburg e.V.

Beisserstr. 23

22337 Hamburg

 

 

Buddha-Talk ist eine nichtkommerzielle, traditionsübergreifende Veranstaltungsinitiative der Suttanta Gemeinschaft