Traditionsübergreifende buddhistische Veranstaltungen

Eine Zusammenarbeit der Suttanta-Gemeinschaft Schleswig Holstein, der Buddhistischen Religionsgemeinschaft Hamburg, der Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg und der humanitären Hilfsorganisation Mitgefühl in Aktion.

upcoming events:

11. April 2021

Zeit: 18-20 Uhr

via Zoom online

Sensei Corinne Frottier: Weisser Wolf

Bill sah Myonen mit ihren Hunden in den Wald gehen. „Wo gehst du hin?“ fragte er. 

„Den weißen Wolf im Wald treffen.“

„Was für ein Unsinn, jeder weiß doch, daß es in Massachusetts keine Wölfe gibt“, sagte Bill, „Abgesehen davon gibt es weiße Wölfe nur in der Arktis.“

Myonen betrat den Wald.

 

„Weißer Wolf“ ist ein Koan (kurze Anekdote oder Dialog) aus der Sammlung „Koans für den Hausgebrauch“, die demnächst in deutscher Übersetzung in der edition steinrich erscheinen wird. Die Herausgeberinnen, Eve Myonen Marko und Wendy Egyoku Nakao, haben im Gegensatz zu den klassischen Koan-Sammlungen aus der Blütezeit des chinesischen Chan und des japanischen Zen Buddhismus‘ kurze Geschichten zusammengetragen, die dem Alltag unserer Zeit entnommen sind: ob es sich um den Haushalt, die tägliche Arbeit, die Kinder oder die Sorge um die altgewordenen Eltern handelt, um die eigenen Sehnsüchte, Ängste und Frustrationen, immer geht es um die Möglichkeit, in jedem Augenblick zu einer unerwarteten Einsicht zu gelangen, die unseren Blick weitet und uns freier werden läßt.

Gemeinsam wollen wir diesen „Wald“ erkunden, von dem hier die Rede ist. Was werden wir dort entdecken? Wer ist der weiße Wolf, den wir dort zu treffen hoffen? -  Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Zoom-Meeting-ID: 884 4113 3244, Kenncode: Buddha oder per Direktlink: https://us02web.zoom.us/j/88441133244?pwd=NWhRaUpnMWVyeGt0elZQTlJDSXg3QT09

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


Zoom Gespräch

der 

Buddhistischen Akademie Berlin 

am Donnerstag, 15.4.2021

19-21 Uhr online via Zoom:

Ganz dasein, wenn ein Leben endet 

Eintritt: 10 €, erm. 5 €

Ursula Richard im Gespräch mit Kirsten de Leo

 

Die Begleitung schwerkranker oder sterbender Menschen – vor allem im privaten Rahmen – stellt Betroffene meist vor große Herausforderungen, konfrontiert sie mit ihren tiefsten Ängsten, Unsicherheiten und der eigenen Vergänglichkeit. Schnell stellt sich das Gefühl ein, dem allem gar nicht gewachsen zu sein, Fehler zu machen und nicht zu genügen. Im Gespräch zwischen Kirsten DeLeo und Ursula Richard (und dann im Austausch mit denTeilnehmenden) wird es darum gehen, näher zu erforschen, wie eine Begleitung aussehen kann, bei der die Fürsorge für den anderen Menschen und die Selbstfürsorge Hand in Hand gehen, wie wir die Qualitäten Achtsamkeit, Präsenz, Mitgefühl und Offenheit stärken können und was es ansonsten sinnvollerweise im Umgang mit Sterben und Tod zu wissen gilt.

 

bezahlen können Sie über diesen Link bei Paypal:

https://paypal.me/BAkademie?locale.x=de_DE

oder auf unser Bankkonto: 

Buddhististische Akademie Berlin Brandenburg

IBAN-Nr:DE 53430 60967 11338 34901

 

Bitte anmelden via: office@buddhistische-akademie-bb.de 

Zoom-Zugang:  https://us02web.zoom.us/j/84187002923?pwd=ZDE0MU5HamgwWFlpTHVkbFRidWV4Zz09

Meeting-ID: 841 8700 2923

Kenncode: 767585 


Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg

am Donnerstag, 22.4.2021

19-21 Uhr online via Zoom:

Anderssein – Ein Plädoyer für die Vielfalt 

Eintritt: 10 €, erm. 5 €

Vortrag und Gespräch mit Jinavaro Raimund Hopf

 

Buddhisten betonen gerne die Gleichheit aller Wesen und die wechselseitige Abhängigkeit aller Erscheinungen, was sich traditionell im „Abhängigen Enstehen“ und modern in dem schönen Begriff „Intersein“ ausdrückt. Doch wie zeitgemäß ist unsere Vorstellung von Gleichheit und Verbundenheit eigentlich. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Menschen gerade dafür ausgesprochen, ihr Anderssein offener leben zu können. In diesem Vortrag möchte ich Vorstellungen zum Intersein beleuchten und durch die Idee des Andersseins ergänzen. Angestoßen wurde diese Reflexion durch Thomas Bauer „Die Vereindeutung der Welt“ und durch Sallie B. Kings Vortrag: „Otherness as a Challenge to Buddhism“. Gerne möchte ich sie einladen, nach meinem Impulsvortrag über „Andersein“ aus buddhistischer Sicht ins Gespräch zu kommen.

 

bezahlen können Sie über diesen Link bei Paypal:

https://paypal.me/BAkademie?locale.x=de_DE

oder auf unser Bankkonto: 

Buddhististische Akademie Berlin Brandenburg

IBAN-Nr:DE 53430 60967 11338 34901

 

Zoom-Meeting-Zugang:

https://us02web.zoom.us/j/89088879460

Meeting-ID: 890 8887


2. Mai 2021

Zeit: 18-20 Uhr

via Zoom online

Ursula Richard: Scheitern, wieder scheitern, besser scheitern (Samuel Beckett)

Pema Chödron spricht davon, dass wir unsere tiefe Verwundbarkeit immer im Herzen halten sollten. Diese spüren wir besonders, wenn wir (vermeintlich) scheitern – im Beruf, in unserem Privatleben wie auch in unserer buddhistischen Praxis. Von daher empfiehlt sie uns, dem Scheitern stets mit einer großen Wertschätzung zu begegnen. In meinem Vortrag und dem Austausch mit den Teilnehmenden möchte ich das Scheitern als eine existenzielle Erfahrung näher beleuchten. Eine Erfahrung, die uns zu mehr Wachstum und Reife verhilft und die einen Raum öffnet jenseits von Scheitern und Nicht-Scheitern, den Raum, in dem alles so ist, wie es ist – vollkommen. Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


6. Juni 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Dr. Jan-Ulrich Sobisch: Plötzliches oder allmähliches Erwachen: Die Debatte von Samye im 8. Jh. als prägender  Moment der tibetischen Religionsgeschichte

Laut tibetischen Geschichtsquellen fand im ersten Kloster Tibets, Samye, im 8. Jh. eine Debatte zwischen dem chinesischen Mönch Mohoyen und dem indischen Mönchsgelehrten Kamalashila statt. Der Vortrag nimmt die späteren tibetischen Quellen zum Anlass, das vordergründige Problem des „plötzlichen oder allmählichen Erwachens“ darzustellen. Er zeigt auf, wie die Debatte darum den tibetischen Buddhismus bis zum heutigen Tag prägt. Denn sie führte zu einer Haltung, die von den Gelehrtentraditionen Tibets auch kraft ihrer politischen Macht zur dominanten Lehrmeinung Tibets und in einigen Praxistraditionen gemacht wurde. Diese Traditionen sahen sich fortlaufend gezwungen, ihre eigene Position dazu zu verteidigen und zum Teil so zu verschleiern, dass sie nicht als „chinesischer Dharma“ angreifbar waren. Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


26. September 2021, 18 Uhr: Sylvia Wetzel - Info folgt!

10. Oktober 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum Hamburg in der Güntherstrasse

Bertrand Schütz: Ein Theravadin und ein Zen-Mönch im Gespräch


Theravada und Mahayana gelten weithin als sich wiedersprechende buddhistische Lehrrichtungen. Doch ist das wirklich so? Teilen beide Strömungen nicht viele gemeinsame Überlieferungen und Ursprünge. Gab und gibt es wirklich so viele Unterschiede oder haben beide gar eine gemeinsame Geschichte und gehören zusammen? Durch die Verbreitung des Buddhismus im Westen und moderne LehrerInnen und MeisterInnen sind neue Sichtweisen einer traditionellen Lehre entstanden, die bestimmte überkommene Annahmen in Frage stellen. Gibt es im Westen überhaupt ‚den Theravada‘ oder ‚den Mahayana‘ - oder gar ‚den Buddhismus‘? Oder hat sich bereits alles gewandelt? Ein Beispiel dafür ist die Rolle der Frau in den buddhistischen Gruppen. - Bertrand Schütz und Raimund Hopf diskutieren in diesem Buddha-Talk als Vertreter vermeintlich als unterschiedlich gesehener Schulrichtungen und versuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Licht unserer Zeit zu beleuchten und auf die buddhistische Praxis anzuwenden. Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen zu diesem Abend mitzubringen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


7. November 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum Hamburg in der Güntherstrasse

Bhante Sukhacitto: Edle Freundschaft ist der ganze spirituelle Weg

Kalyanamittata, edle Feundschaft ist von zentraler Bedeutung auf dem spirituellen Weg. Wie können wir diese Qualitäten in uns schulen und die Beziehungen zu heilsamen Freunden entwickeln und aufrechterhalten? Wir ergründen dieses Thema gemeinsam und treten auch miteinander in Kleingruppen in den Dialog und praktizieren dabei Elemente aus der Praxis des Einsichtsdialoges. Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 


Vorschau :

5. Dezember 2021, 18 Uhr: Raimund Hopf - Um was es wirklich geht

Abonniere Buddha-Talk News:

* Eingabe erforderlich

aus den Medien: