Buddhismus IN Hamburg

authentisch · ethisch · up to date

Sonntag, 18-20 Uhr

BGH - Buddhistische Gesellschaft Hamburg

Beisserstr. 23, 22337, Hamburg

 

Upcoming Events:

18. Februar 2018

 Was glauben die Buddhisten?
Jinavaro

 zur Person

Diese Frage wird oft gestellt. Und sie ist naheliegend - angesichts abendländlicher Kulturgeschichte, die den Glauben an Gott als Mittelpunkt religiösen Lebens definiert. Es soll also um die Frage gehen, ob und was die Buddhisten glauben. Jinavaro möchte sich dazu des sogenannten ‚Buddhistische Bekenntnis‘ der Deutschen Buddhistischen Union bedienen und anhand des Inhalts den „Glauben“ der Buddhisten beleuchten. Zum einen wird es darum gehen, inwieweit dieses Bekenntnis auf den historischen Buddha zurückgeht und aus welchen Lehren des Buddhas es besteht. Zum anderen wird die Frage nach der Abgrenzung aufgeworfen. Was genau definiert eigentlich eine Gruppe, Meditationspraxis oder Organisation als ‚buddhistisch‘?


4. März 2018

 Umgang mit den drei Zeiten

Wolfgang Krohn

 zur Person

Bei diesem Vortrag wird es um den Umgang mit der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft aus buddhistischer Sicht gehen. Eine vierte Sicht wäre danach das Zeitlose. Doch für einen Buddha kann es Zeit in unserem Sinne überhaupt nicht geben. Wolfgang Krohn wird sich in seinen Ausführungen besonders auf eine Textsammlung des Sāriputta-Saṃyutta beziehen. Dabei soll es am Anfang um die Illusion unseres Zeitkonzepts aus der Arbeits- und Freizeitwelt gehen. Damit soll festgestellt werden, wie sehr wir doch die Sklaven unser Zeit sind. Während unser Erleben jedoch auf die sechs Sinne begrenzt ist, liegen die Realitäten eines Buddha außerhalb der natürlichen Wahrnehmung. Wir sind gespannt darauf, wie Wolfgang in diesem Buddha-Talk Hilfen aufzeigt, das Zeitgefängnis zu verlassen und den damit verbunden Dauerstress zu überwinden.


25. März 2018

Buddhist im Business - zwischen Anspruch und Möglichkeit

Dharma-Meister Arne Schaefer

 zur Person

Vor 30 Jahren begann ich mit Interesse für Buddhismus und Meditation. Je mehr ich erfuhr und lernte, umso größer war der Wunsch den Dharmaweg zu gehen und ihn so gut wie möglich mit meinem Berufsalltag zu verbinden. Kurz nach meinem Studium als Psychologe gründeten meine Frau, Irmi Jeuther, und ich die LotusConsult. Wir wollten als Coaches und Organisationsberater mit unseren Kunden erproben, wie die Lehren Buddhas im Geschäfts- und Privatalltag umgesetzt werden können, zu mehr Freude, Zufriedenheit und Glück führen, aber auch zu beruflichem und geschäftlichem Erfolg beitragen können. Vor acht Jahren erhielt ich die Lehrbefugnis (Inka) von Zen-Meister Wu Bong und lehre seitdem in der Kwan Um Zen Schule. Im selben Jahr gründete ich auch die mindsweets GmbH, ein kleines Handelsunternehmen für bio-vegane Süßwaren. Über die Erfahrungen in den verschiedenen Rollen als Unternehmer, Zen-Lehrer und Privatmensch, die Herausforderungen und Besonderheiten, den Anspruch und die Möglichkeiten, möchte ich in diesem Vortrag erzählen und freue mich auf einen anregenden Austausch.


1. April 2018

Wenn Buddhisten streiten, ...

Jinavaro

 zur Person

In Fortsetzung unserer Vortragsreihe über das Leben des historischen Buddha (Teil 8) kommen wir diesmal in Kosambī an, einem Ort in der Nähe der heutigen indischen Stadt Allahabad (Uttar Pradesh), wo die Ordensgemeinschaft des Buddha zum ersten Mal in einen heftigen Streit geriet. In seiner Folge kam es danach und in späteren Jahren immer wieder zu Trennungen und Spaltungen. Interessant ist, dass der Buddha den Streit nicht schlichten konnte. In der Untersuchung der Ursachen und Gemengelage möchte ich aufzeigen, wie Streitmuster gestrickt werden und wie der Buddha damit umgeht, bzw. welche alternativen Wege er mit seinen Freunden beschreitet.


Vorschau:

 

15.04.2018   Corinne Frottier Sensei

26 & 27.05.2018   Vesakh, das große Fest der Hamburger Buddhisten in den Wallanlagen. Mehr Info: https://brghamburg.de/vesakhfest/


Wozu Buddha-Talk?

 

Der Buddha hat als junger Mensch den Weg zu bleibendem Glück gefunden. Er lehrte eine Geistesentwicklung, die auf der Wirklichkeit, wie die Dinge sind, beruht und lädt jeden ein, für sich selbst zu schauen. Sein Dharma umfasst Ethik, Meditation und Weisheit zum Wohl aller Wesen. Der Buddhismus entfaltet seit 2600 Jahren seinen stillen Charme. Achtsam durchdringt er auch unser modernes westliches Leben. Allein in Hamburg gibt es über 80 Angebote verschiedener buddhistischer Traditionen und Einrichtungen.

 

Buddha-Talk bietet ca. 2 mal monatlich sonntagabends einen authentischen und traditionsübergreifenden Zugang zu diesen verschiedenen Wegen für Interessierte an. RednerInnen der unterschiedlichen Gruppen präsentieren persönliche Einsichten und Erfahrungen buddhistischer Praxis durch wechselnde Kurzvorträge. Das Rahmenprogramm besteht aus Rezitation, Reflexion, Chanting und angeleiteten Meditationen, die auf den Buddha selbst zurückgehen.

 

Neben der Möglichkeit Fragen loszuwerden, buddhistische Angebote kennenzulernen und Freunde zu treffen, will Buddha-Talk auch ein Ort der Begegnung für Buddhisten unterschiedlicher Richtungen sein. Wir laden Sie herzlich ein!

 

Wenn Sie Buddha-Talk durch Mitarbeit, Spenden oder einen Vortrag und Vorstellung Ihrer buddhistischen Gruppe unterstützen möchten, schreiben sie uns oder kommen Sie einfach am Sonntag vorbei. 

Zeitlose Wahrheiten für zeitgemäße  Menschen

„Wenn befleckte Geisteszustände verschwinden, kann sich nur Freude und Wonne entwickeln, Geistesruhe, Achtsamkeit und klares Gewahrsein – und das ist ein glücklicher Zustand.“
Dīgha Nikāya 9


Wie läuft der Abend meistens ab?

 

Ein Team kommt eine Stunde vor Beginn und bereitet die Räume vor. Sitzkissen werden ausgelegt, der Büchertisch aufgebaut, die Kerze am Altar angezündet. In der Küche kocht das Teewasser und jemand stellt Teller mit veganen Tapas auf den Tisch im Vorraum. Langsam trudeln die Besucher ein, nehmen sich einen Tee und man quatscht und lernt sich kennen, bis die Uhr sechs schlägt. Wir setzten uns ins Meditationszimmer, die Moderation beginnt. Es folgt eine geleitete Eingangsreflexion und ein kurzes Chanting. Danach wird die Rednerin bzw. der Redner vorgestellt und die Gruppe, die dadurch repräsentiert wird. Jetzt folgt der eigentliche Buddha-Talk. Wir hören Erfahrungen und Einsichten und lauschen dem Vortrag für 30-45 Minuten. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen zum Gehörten oder allgemein zu Buddhismus. Um kurz vor halb acht machen wir noch eine kleine Toilettenpause und schließen den Buddha-Talk mit einer zirka 20-minütigen, geführten Meditation ab. Nach der Veranstaltung kann man am Büchertisch stöbern, Tapas knabbern und mit den Anderen klönschnacken. Ungefähr um 21.00 Uhr, wenn der Abwasch fertig ist, schließen die Türen der Buddhistischen Gesellschaft und wir gehen happy nach Hause.

 

Wir bekennen uns zur Ethik des Buddha

und dem BUDDHISTISCHES BEKENNTNIS

der Deutschen Buddhistischen Union

 

Ich bekenne mich zum Buddha als meinem unübertroffenen Lehrer.

Er hat die Vollkommenheiten verwirklicht und ist aus eigener Kraft den Weg zur Befreiung und Erleuchtung gegangen.

Aus dieser Erfahrung hat er die Lehre dargelegt, damit auch wir endgültig frei von Leid werden.

Ich bekenne mich zum Dharma, der Lehre des Buddha.

Sie ist klar, zeitlos und lädt alle ein, sie zu prüfen, sie anzuwenden und zu verwirklichen.

Ich bekenne mich zum Sangha, der Gemeinschaft derer, die den Weg des Buddha gehen

und die verschiedenen Stufen der inneren Erfahrung und des Erwachens verwirklichen.

Ich habe festes Vertrauen zu den Vier Edlen Wahrheiten:
Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.

Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.

Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.

Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

Ich habe festes Vertrauen in die Lehre des Buddha:
Alles Bedingte ist unbeständig.
Alles Bedingte ist leidvoll.
Alles ist ohne eigenständiges Selbst.

Nirvana ist Frieden.

Ich bekenne mich zur Einheit aller Buddhisten und begegne allen Mitgliedern dieser Gemeinschaft mit Achtung und Offenheit.

Wir folgen dem Buddha, unserem gemeinsamen Lehrer und sind bestrebt, seine Lehre zu verwirklichen.

Ethisches Verhalten, Sammlung und Weisheit führen zur Befreiung und Erleuchtung.

 

Ich übe mich darin,

keine Lebewesen zu töten oder zu verletzen,

Nichtgegebenes nicht zu nehmen,

keine unheilsamen sexuellen Handlungen zu begehen,

nicht unwahr oder unheilsam zu reden,

mir nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein zu trüben.

Zu allen Lebewesen will ich unbegrenzte Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut entfalten,

im Wissen um das Streben aller Lebewesen nach Glück.

Verwendung mit freundlicher Genehmigung der DBU-BRG
Quelle: www.buddhismus-deutschland.de/buddhistisches-bekenntnis 

Bild: © Lintaro Hopf
Bild: © Lintaro Hopf

 Veranstaltungsort:

Buddhistische Gesellschaft Hamburg e.V.

Beisserstr. 23

22337 Hamburg

 

 

 

 

Buddha-Talk ist eine nichtkommerzielle, traditionsübergreifende Veranstaltungsinitiative der Suttanta Gemeinschaft in Partnerschaft mit der Buddhistischen Religionsgemeinschaft Hamburg.