Traditionsübergreifende buddhistische Veranstaltungen

Eine Zusammenarbeit der Suttanta-Gemeinschaft Schleswig Holstein, der Buddhistischen Religionsgemeinschaft Hamburg, der Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg und der humanitären Hilfsorganisation Mitgefühl in Aktion.

 

An unsere treuen Teilnehmer: Bei der letzten Veranstaltung habt ihr uns überrascht mit großer Teilnahme, ca. 150 Menschen wollten teilnehmen. Unser Abo bei Zoom war aber leider auf 100 Teilnehmer begrenzt. Es tut uns leid, dass einige nicht reinkonnten. Das ist nun behoben. Ihr habt uns alle überrascht, mit so viel Teilnehmern hatten wir nicht gerechnet. Es freut uns sehr! Bis bald wieder!

upcoming events:

7. März 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Online live via Zoom (Link s.u.)

Manfred Folkers: Dharma - Mitwelt - Engagement

Die Lehre des Buddha kann helfen, die sich in vielen Lebensbereichen (Ökonomie, Kultur, Konsum usw.) abzeichnende „Große Transformation“ vorzubereiten und durchzuführen. Manfred Folkers, langjähriger Fokushalter der AG Umwelt der Deutschen Buddhistischen Union, erläutert einige originäre Beiträge des Dharma aus dem aktuellen Leitbild-Selbstverständnis dieser AG, um danach mit den Teilnehmenden darüber zu diskutieren.  Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 Zoom-Zugang: Meeting-ID: 884 4113 3244 Kenncode: Buddha

https://us02web.zoom.us/j/88441133244?pwd=NWhRaUpnMWVyeGt0elZQTlJDSXg3QT09

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


Donnerstag, 18. März 2021

Live-Veranstaltung der Buddhistischen Akademie Berlin im Lotos-Vihara: Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin

Ulrich Küstner: „Sag, wie hast du’s mit der Religion?“ – Die Gretchenfrage des modernen Buddhismus

Eintritt: 10 €, erm. 5 €

 Die Weltreligion Buddhismus wird von westlichen Anhängern oft gerade nicht als Religion gesehen, sondern als eine Weltsicht, eine Philosophie, oder eine Übungspraxis mit ethischer Dimension. Für viele macht gerade dies seine Attraktivität aus. Andererseits wirkt der nicht-religiöse, moderne Buddhismus in mancher Beziehung dünn und kraftlos. Es scheint, als seien bei dieser Umdeutung wichtige, ja vitale Aspekte und Funktionen verloren gegangen. Die grundlegende Frage ist nicht neu – wir kennen sie schon als die Gretchenfrage in Goethes Faust: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Fausts schwammige Nicht-Antwort ist lesenswert und heute noch aktuell.

Das Bestreben, sich von negativen Aspekten traditioneller Religion zu lösen, schießt über sein Ziel hinaus und verführt leicht zu anderen, nicht unbedingt besseren Gläubigkeiten und Pakten.

Was ist da verloren gegangen – welches Kind haben wir mit dem Bade ausgeschüttet – und gibt es einen Weg nach vorne, statt nur zurück in die rettenden Arme traditioneller Religion?

Der Vortrag plädiert für ein neues, vertieftes Verständnis des Buddhismus als Religion.


11. April 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Sensei Corinne Frottier: Weisser Wolf

Bill sah Myonen mit ihren Hunden in den Wald gehen. „Wo gehst du hin?“ fragte er. 

„Den weißen Wolf im Wald treffen.“

„Was für ein Unsinn, jeder weiß doch, daß es in Massachusetts keine Wölfe gibt“, sagte Bill, „Abgesehen davon gibt es weiße Wölfe nur in der Arktis.“

Myonen betrat den Wald.

 

„Weißer Wolf“ ist ein Koan (kurze Anekdote oder Dialog) aus der Sammlung „Koans für den Hausgebrauch“, die demnächst in deutscher Übersetzung in der edition steinrich erscheinen wird. Die Herausgeberinnen, Eve Myonen Marko und Wendy Egyoku Nakao, haben im Gegensatz zu den klassischen Koan-Sammlungen aus der Blütezeit des chinesischen Chan und des japanischen Zen Buddhismus‘ kurze Geschichten zusammengetragen, die dem Alltag unserer Zeit entnommen sind: ob es sich um den Haushalt, die tägliche Arbeit, die Kinder oder die Sorge um die altgewordenen Eltern handelt, um die eigenen Sehnsüchte, Ängste und Frustrationen, immer geht es um die Möglichkeit, in jedem Augenblick zu einer unerwarteten Einsicht zu gelangen, die unseren Blick weitet und uns freier werden läßt.

Gemeinsam wollen wir diesen „Wald“ erkunden, von dem hier die Rede ist. Was werden wir dort entdecken? Wer ist der weiße Wolf, den wir dort zu treffen hoffen? -  Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


2. Mai 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Ursula Richard: Scheitern, wieder scheitern, besser scheitern (Samuel Beckett)

Pema Chödron spricht davon, dass wir unsere tiefe Verwundbarkeit immer im Herzen halten sollten. Diese spüren wir besonders, wenn wir (vermeintlich) scheitern – im Beruf, in unserem Privatleben wie auch in unserer buddhistischen Praxis. Von daher empfiehlt sie uns, dem Scheitern stets mit einer großen Wertschätzung zu begegnen. In meinem Vortrag und dem Austausch mit den Teilnehmenden möchte ich das Scheitern als eine existenzielle Erfahrung näher beleuchten. Eine Erfahrung, die uns zu mehr Wachstum und Reife verhilft und die einen Raum öffnet jenseits von Scheitern und Nicht-Scheitern, den Raum, in dem alles so ist, wie es ist – vollkommen. Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


6. Juni 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Dr. Jan-Ulrich Sobisch: Plötzliches oder allmähliches Erwachen: Die Debatte von Samye im 8. Jh. als prägender  Moment der tibetischen Religionsgeschichte

Laut tibetischen Geschichtsquellen fand im ersten Kloster Tibets, Samye, im 8. Jh. eine Debatte zwischen dem chinesischen Mönch Mohoyen und dem indischen Mönchsgelehrten Kamalashila statt. Der Vortrag nimmt die späteren tibetischen Quellen zum Anlass, das vordergründige Problem des „plötzlichen oder allmählichen Erwachens“ darzustellen. Er zeigt auf, wie die Debatte darum den tibetischen Buddhismus bis zum heutigen Tag prägt. Denn sie führte zu einer Haltung, die von den Gelehrtentraditionen Tibets auch kraft ihrer politischen Macht zur dominanten Lehrmeinung Tibets und in einigen Praxistraditionen gemacht wurde. Diese Traditionen sahen sich fortlaufend gezwungen, ihre eigene Position dazu zu verteidigen und zum Teil so zu verschleiern, dass sie nicht als „chinesischer Dharma“ angreifbar waren. Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


26. September 2021, 18 Uhr: Sylvia Wetzel - Info folgt!

10. Oktober 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum Hamburg in der Güntherstrasse

Bertrand Schütz: Ein Theravadin und ein Zen-Mönch im Gespräch


Theravada und Mahayana gelten weithin als sich wiedersprechende buddhistische Lehrrichtungen. Doch ist das wirklich so? Teilen beide Strömungen nicht viele gemeinsame Überlieferungen und Ursprünge. Gab und gibt es wirklich so viele Unterschiede oder haben beide gar eine gemeinsame Geschichte und gehören zusammen? Durch die Verbreitung des Buddhismus im Westen und moderne LehrerInnen und MeisterInnen sind neue Sichtweisen einer traditionellen Lehre entstanden, die bestimmte überkommene Annahmen in Frage stellen. Gibt es im Westen überhaupt ‚den Theravada‘ oder ‚den Mahayana‘ - oder gar ‚den Buddhismus‘? Oder hat sich bereits alles gewandelt? Ein Beispiel dafür ist die Rolle der Frau in den buddhistischen Gruppen. - Bertrand Schütz und Raimund Hopf diskutieren in diesem Buddha-Talk als Vertreter vermeintlich als unterschiedlich gesehener Schulrichtungen und versuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Licht unserer Zeit zu beleuchten und auf die buddhistische Praxis anzuwenden. Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen zu diesem Abend mitzubringen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Diese Veranstaltung wird mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

 

Eintritt ist frei, doch wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion: 

 


Vorschau :

7. November 2021, 18 Uhr: Bhante Sukhacitto - Edle Freundschaft

5. Dezember 2021, 18 Uhr: Raimund Hopf - Um was es wirklich geht

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Veranstaltungsort:

 

Tibetisches Zentrum e.V. 

Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstraße)

22087 Hamburg

Tel.:  040 - 333 839 64

Buddha-Talk ist eine nichtkommerzielle, traditionsübergreifende Veranstaltungsinitiative der Suttanta Gemeinschaft,

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