Past Events and Recordings


Donnerstag, 18. März 2021

Online-Veranstaltung unseres Kooperationspartners, der Buddhistischen Akademie Berlin-Brandenburg:

Ulrich Küstner -  „Sag, wie hast du’s mit der Religion?“ – Die Gretchenfrage des modernen Buddhismus

 

 Die Weltreligion Buddhismus wird von westlichen Anhängern oft gerade nicht als Religion gesehen, sondern als eine Weltsicht, eine Philosophie, oder eine Übungspraxis mit ethischer Dimension. Für viele macht gerade dies seine Attraktivität aus. Andererseits wirkt der nicht-religiöse, moderne Buddhismus in mancher Beziehung dünn und kraftlos. Es scheint, als seien bei dieser Umdeutung wichtige, ja vitale Aspekte und Funktionen verloren gegangen. Die grundlegende Frage ist nicht neu – wir kennen sie schon als die Gretchenfrage in Goethes Faust: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Fausts schwammige Nicht-Antwort ist lesenswert und heute noch aktuell.

 

Das Bestreben, sich von negativen Aspekten traditioneller Religion zu lösen, schießt über sein Ziel hinaus und verführt leicht zu anderen, nicht unbedingt besseren Gläubigkeiten und Pakten. Was ist da verloren gegangen – welches Kind haben wir mit dem Bade ausgeschüttet – und gibt es einen Weg nach vorne, statt nur zurück in die rettenden Arme traditioneller Religion?

Der Vortrag plädiert für ein neues, vertieftes Verständnis des Buddhismus als Religion.

 


7. März 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Online live via Zoom (Link s.u.)

Manfred Folkers: Dharma - Mitwelt - Engagement

Die Lehre des Buddha kann helfen, die sich in vielen Lebensbereichen (Ökonomie, Kultur, Konsum usw.) abzeichnende „Große Transformation“ vorzubereiten und durchzuführen. Manfred Folkers, langjähriger Fokushalter der AG Umwelt der Deutschen Buddhistischen Union, erläutert einige originäre Beiträge des Dharma aus dem aktuellen Leitbild-Selbstverständnis dieser AG, um danach mit den Teilnehmenden darüber zu diskutieren.  Diese Veranstaltung wurde mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 

Wir erbitten eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion:  


Donnerstag, 18. Februar 2021

Zeit: 19-21 Uhr

Zoom Gespräche - Buddhistische Akademie Berlin online

Ursula Richard im Gespräch mit dem buddhistischen Meditationslehrer

Wilfried Reuter: Liegt es an mir oder bringt es die Meditation letztlich doch nicht? 

Viele von uns wollen sich durch Meditation von Leidvollem befreien und nachhaltig verändern, und doch müssen wir immer wieder feststellen, wie schnell wir uns in altbekannten Mustern wiederfinden. Müssen erkennen, dass wir auch nach 20 Jahren Meditation immer noch von denselben Dingen getriggert werden wie vor dieser Zeit.

Liegt das an uns, unserer mangelnden Hingabe an die Übung, liegt es an der Meditation oder erwarten wir etwas von der meditativen Praxis, was diese gar nicht einlösen kann? Diese und ähnliche Fragen im weiten Feld von Meditation und Selbstveränderung wollen wir an diesem Abend näher beleuchten im Zweiergespräch zwischen Wilfried Reuter und Ursula Richard.

 


7. Februar 2021

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Online live via Zoom

Bhikshu Tenzin Peljor: Kein Ich, kein Karma, keine Wiedergeburt?

Da es kein Ich gibt, kann es keine Wiedergeburt geben, denn was sollte denn das Ding sein, das da wieder geboren wird? 

Tatsächlich wird in den buddhistischen Texten nicht von Wiedergeburt sondern Werden oder Geburt gesprochen, Existenz, die sich nach diesem Leben fortsetzt. In den frühen Schriften des Pali-Kanons findet man zudem keine Aussage des Buddha, dass es kein Ich gibt. Was man findet sind Aussagen des Buddha, was nicht das Ich ist. Gibt es nun also ein Ich oder nicht. 

Es kommt noch schlimmer: Nicht alles Karma! Dieser Vortrag soll ein Versuch einer Klärung dieser drei verbunden Themenkomplexe sein. Diese Veranstaltung wurde mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet.

Zu unserer großen Freude war diese Veranstaltung mit mehr als 100 Teilnehmern besucht, wer noch spenden möchte: s.u. 


28. Januar 2021

Buddhistische Akademie Berlin - Online Veranstaltung via Zoom (s.Text)

Zeit: 18-21 Uhr

Stephen Batchelor: Faith and Imagination in Uncertain Times

In Englisch ohne Übersetzung

Faith and imagination are two key virtues to be cultivated in dharma practice: faith provides the courage and motivation to address life’s challenges fearlessly, while imagination liberates us from fixed views and enables new possibilities to present themselves as responses to those challenges. This talk will offer a secular Buddhist approach to faith and imagination as a way to confront the experience of confinement and isolation during the current pandemic as well as the prospect of social and environmental crises as a result of the climate emergency.

 

Eintritt: 15 €, erm. 10 €

Bezahlen können Sie über diesen Link bei Paypal oder auf das Bankkonto: IBAN-Nr:DE 53430 60967 11338 34901, Empfänger: Buddhistische Akademie Berlin Brandenburg.

Bitte vorher anmelden unter office@buddhistische-akademie-bb.de . 

Der Link zur Veranstaltung ist: 

Zoom-Meeting-ID: 815 4409 1968

Kenncode: Faith

(bitte bei Teilnahme Eintritt an die BABB (siehe oben)  - Ein Video dieser Veranstaltung erscheint in Kürze!


24. Januar 2021

Buddha Talk Hamburg - Online Veranstaltung via  Zoom ID: 884 4113 3244, Kenncode: Buddha

Zeit: 18-20 Uhr

Lama Martina Weber: Mettā – der Schlüssel zum Glück?

Die Entwicklung von liebender Güte (Pāli: mettā, Sanskrit: maitrī) für uns selbst und andere ist ein zentrales Thema im Buddhismus. Wir alle sehnen uns nach einem Leben voller Freude und Leichtigkeit, ohne Sorgen und Konflikte. Wir wünschen uns Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. Oft suchen wir danach im Außen und wünschen uns, dass andere uns Liebe und Aufmerksamkeit schenken und uns glücklich machen. Wir erkennen nicht, dass alles, was wir uns wünschen, schon in uns verborgen liegt. Wir selbst können uns mit dem beschenken, was wir für ein glückliches Leben benötigen: Akzeptanz, Liebe, Mitgefühl und Aufmerksamkeit. Wenn uns das gelingt, sind wir auch in der Lage, unser Herz für andere zu öffnen und wirklich für sie zu sorgen. Dann werden Liebe und Mitgefühl immer mehr in uns anwachsen. Wir werden ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit uns selbst und allen Lebewesen erfahren. Und dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu dauerhaftem Glück und bleibender Zufriedenheit. Das soll unser Thema auf diesem Buddha-Talk sein und wir laden euch herzlich ein, Lama Martinas Ausführungen zu hören und mit ihr Mettā zu praktizieren. Diese Veranstaltung wurde mit dem Team der "Mitgefühl in Aktion e.V." durchgeführt und ist den humanitären Hilfsprojekten von "Mitgefühl in Aktion e.V." gewidmet. 


6. Dezember 2020 (Nikolaustag)

Zeit: 15-17 Uhr

Benefizveranstaltung mit Bhikkhu Bodhi u.a. online 

 

Mitgefühl und Verantwortung 

Herzliche Einladung zum Jahresevent!

 

Den Dezember Buddha-Talk möchten wir dem Verein Mitgefühl in Aktion e.V. mit Bhikkhu Bodhi als Schirmherr widmen, mit Beiträgen von Ven. Bhante Bodhi, Nils Clausen, Ayya Yeshe, Bhante Sukhacitto, Sylvia Wetzel, Manfed Folkers, Tenzin Peljor, Kim Behan, Corinne Frottier Sensei, David Braugthon, Katharina Schmige, Simpert Würfl (Gitarre), Glenn Fawcett, Roland Müller, Hilary Ngide, Susanne Goemann und Raimund Hopf.

 Mitgefühl in Aktion e.V. stellt seine diesjährigen Hilfsprojekte vor und Dharmaredner*innen verschiedener Traditionen

geben inspirierende Impulsvorträge. Mehr Info über MiA unter: www.mia.eu.com

 

Teilnahme auf Spendenbasis

 

Jetzt direkt für Hilfsprojekte spenden! 


1. November 2020

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum e.V., Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstraße), 22087 Hamburg, und parallel online.

Samatha - Die Entwicklung geistiger Ruhe

Oliver Peterson

Meditation als Schulung des Geistes ist aus buddhistischer Sicht der Schlüssel für ein gelungenes, glückliches Leben. Dabei ist es wichtig, als Grundlage für Kontemplationen den Geist zur Ruhe zu bringen und Konzentration (Samatha) zu erlangen, die ihn kraftvoll und freudig macht und Ängste und Erschöpfung verringern hilft. Meditation als Schulung des Geistes ist aus buddhistischer Sicht der Schlüssel für ein gelungenes, glückliches Leben. Oliver Petersen wird aus seiner langjährigen Erfahrung mit der Theorie und Praxis dieser Meditationsform erläutern, welche günstigen äusseren und inneren Bedingungen für die Schulung von Konzentration hilfreich sind und wie man die Hindernisse auf einem neunstufigen Pfad, der mit der Zähmung eines Elefanten verglichen wird, überwunden werden und zur praktischen Übung anleiten.


25. Oktober 2020

Meditationstag im Grünen (Oktober-Tagesretreat)

10.00 - 16.00 Uhr

Ort: Retreatzentrum Dorfstr. 5, 21493 Basthorst (nähe HH)

Wir möchten an diesem Tag mit allen, die Freude daran haben, ein Tagesretreat durchführen, das von Stille, Meditation, Natur und Begegnung geprägt ist. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Jede/r ist herzlich eingeladen mitzumachen. Verbindliche Anmeldung bitte bis eine Woche vorher hier oder Tel. 040-333 839 64 bzw. per Mail

Kosten: 20 Euro Spendenbasis

Mehr Infos hier!


4. Oktober 2020

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum e.V., Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstraße), 22087 Hamburg

 

360 Grad - Perspektiven des interreligiösen Dialogs 

Nils Clausen

Im Interreligiösen Forum Hamburg kommen hochrangige Vertreter aller in der Stadt vertretenen Religionen zusammen, tauschen sich aus und planen Projekte. Ende 2019 fand eine gemeinsame Reise nach Jerusalem statt, die den menschlichen und interreligiösen Austausch intensiviert hat. Mit einer Vorführung der bei der Reise entstandenen Bilder wird über die Themen, Gedanken und Positionen berichtet, die im interreligiösen Dialog eine Rolle spielen und zum Austausch darüber eingeladen.


20. September 2020

Konzert der Stille: Mantragesang mit Simpert Würfl

Zeit: 18-20 Uhr

Ort: Tibetisches Zentrum e.V., Güntherstr. 39 (U-Bahn Uhlandstraße), 22087 Hamburg

 

Unseren ersten "Live Buddha-Talk" nach der "Corona-Pause" in neuen Räumen möchten wir gerne mit einem musikalischen Beitrag begehen. Simpert Würfl war bereits 2018 und 2019 mit seiner Gitarre und seiner ruhigen Stimme auf dem Buddha-Talk. Simpert ist musikalisch seit seiner Kindheit in vielen Stilrichtungen unterwegs, hat sich jedoch nun schon seit vielen Jahren ausschließlich der Vertonung von Mantras, Rezitationen und spirituellen Liedern gewidmet. Diese stammen aus verschiedenen Traditionen und Zeiten, mal in Sanskrit, mal in Pāli, mal in Vedisch, mal in ganz anderen Sprachen. Einige Vertonungen hat er übernommen und ihnen eine eigene Note gegeben, manche "kommen zu ihm", wenn er alte Rezitationen mit der Gitarre begleitet. Was ihn besonders auszeichnet, ist die Sanftheit seines Klangs, ein Klang des meditierenden Herzens, der zur Stille und zum Meditieren einlädt. Simpert gehört der Suttanta Gemeinschaft an, in der seine Beiträge besonders auf Retreats ein beliebtes Element der gemeinsamen Praxis geworden sind. Lass dich einladen zum Mitsingen und Spüren! 


7. Juni 2020

Zeit: 18-20 Uhr 

Thema: ... und jetzt? 

Lily Besilly

 

Seltsame Zeiten, in denen wir Unerwartetes erleben, neue Erfahrungen machen und immer wieder die Unbeständigkeit bewusst erleben. Wir sind aus neuen Situationen in neue altvertraut wirkende Situationen gerutscht. Aber was, wenn sich keine Ruhe einstellt? Zwischen Abstandsregeln und Lockerungen bleiben Fragen.

Wie können wir ein friedliches Herz stärken ohne in die Lethargie des „Normalen“ zu sinken?

Ein Abend mit Vortrag und Platz für Fragen online und live mit Lily Besilly aus Berlin.

 


3. Mai 2020

Zeit: 18-20 Uhr  

Liebevolles Miteinander in Zeiten der Krise

Werner Heidenreich

Die aktuelle Krise fordert in besonderer Weise von uns eine wohlwollende und empathische Grundhaltung. Nur mit ihr ist es möglich anderen beizustehen, uns selbst nicht zu verlieren und auf eine konstruktive Weise mit den Herausforderungen und Widrigkeiten der Zeit umzugehen. Wir benötigen derzeit eine große innere Stabilität, viel Kraft und einen offenen und friedlichen Geist, damit wir uns den Gefühlen von Angst, Unsicherheit und Ohnmacht, die wohl jeder gerade vermehrt erlebt, stellen können. 

Wenn wir für uns selbst und für unsere Mitmenschen sorgen wollen, wir solidarisch und verbunden in Gemeinschaften und Netzwerken handeln wollen, bedarf es eines liebevollen Miteinander, müssen wir uns aus den engen Angst- und Kampfstrukturen lösen, die nicht nur den anderen sondern auch uns selbst schaden, uns voneinander isolieren und letztlich niemanden weiterhelfen oder zu sinnvollen Lösungen beitragen. 

Im Buddhismus gibt es verschiedene Wege, um zu einer liebevollen Haltung zu kommen. Der wohl älteste dieser Wege ist die Metta-Meditation, die Meditation der liebenden Güte. Sie hilft dem Geist, sich in immer tieferer Weise auf vier Grundeigenschaften der Liebe zu verankern. Freundlichkeit, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut/Akzeptanz werden als diese vier Eigenschaften benannt.

In diesem Buddha-Talk wird Werner Heidenreich den Aufbau des Metta-Sutra erläutern, die Meditationsschritte vorstellen und auch die liebevolle Grundhaltung für unseren Alltag beschreiben. Neben Zeit für Fragen und Austausch wird es auch eine geleitete Metta-Meditation geben.


5. April 2020

Zeit: 18-20 Uhr live via Zoom: https://zoom.us/j/378280692 (Meeting-ID: 378 280 692)

Der Zugang ist während der Veranstaltungszeit öffentlich und für jeden zugänglich!

 

Thema:

Die alte Frau trifft einen Fisch (aus der Sammlung „Koans aus dem Laien-Leben“)

 

Corinne Frottier Sensei

 

In ihrem neu erschienen Buch „The Book of Householder Koans. Waking up in the Land of Attachments” stellen Roshi Eve Myonen Marko und Roshi Wendy Egyoku Nakao eine Sammlung zeitgenössischer Koans vor, die sie im Laufe ihrer Lehr-Tätigkeit im Kontakt mit anderen LehrerInnen und SchülerInnen erlebt und aufgeschrieben haben. Die geschilderten kurzen Geschichten und Dialoge sind aus dem modernen Leben gegriffen und sprechen uns vielleicht direkter an, als die kryptisch anmutenden Gespräche mittelalterlicher Meister mit ihren Mönchen. In der vorliegenden Geschichte „Die alte Frau trifft einen Fisch“ geht es unter anderem auch um unseren Umgang mit Angst. Aus gegebenem Anlaß schien es mir angemessen, das Thema meines Vortrages an die aktuelle Situation anzupassen und statt des Koans „Zeig mir den Menschen ohne wahren Rang und Namen“ dieses hier auszuwählen. Aus buddhistischer Perspektive mag gerade die aktuelle Situation eine besondere Gelegenheit bieten, unsere Praxis zu vertiefen und unser Mitgefühl für alle fühlenden Wesen zu intensivieren.


1. März 2020

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Die Kunst des Scheiterns - Eine Spiritualität der Unvollkommenheit einladen 

Paul Stammeier

Bei der Kultivierung von Achtsamkeit, Wohlwollen, Mitgefühl und existentieller Selbst-Akzeptanz geht es weniger um Vervollkommnung. Auch nicht um direkt sich einstellende Erfolge oder darum, eine Art  Rundum-Sorglos-Zone in und um uns einzurichten. Wir bemühen uns eher um einen aufmerksam-gelassenen und humorgetönten Umgang mit Schwierigem, Verstörendem und Unzulänglichem in unserem Alltag, mit dem Scheitern in den kleinen und größeren Dingen und den damit einhergehenden Spielarten der Selbst-Täuschung. Wir steigen aus dem Hamsterrad unserer eingefleischten Reaktionsmuster aus und werfen einen möglichst entspannten und freundlichen Blick auf all diese seltsamen Dinge, die wir (an und in und um uns herum) nicht so richtig mögen. „Full Catastrophe Living“ eben, wie es Jon Kabat-Zinn so treffsicher formuliert, die ‚ganze Katastrophe‘ – alles ist in der Haltung akzeptierenden und (manchmal) schmunzelnden Gewahrseins mit einbezogen. 

In zeitgenössischen Cartoons wird dieser Umgangsstil salopp mit „Hinfallen – Aufstehen – Hose abklopfen – Krone wieder aufsetzen – Weitergehen“ beschrieben. Bei zunehmender Übung scheint sich diese Art des Antwortens auf Herausforderungen zu einem kreativen und manchmal sogar lustbetonten Tanz mit dem scheinbar Widrigen hin zu entwickeln – ob „innerhalb“ oder „außerhalb“ der uns jeweils vertrauten Geistesschulung.


2. Februar 2020

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Umgang mit Emotionen 

Lama Martina Weber

 Wir alle kennen Emotionen wie Ärger, Stolz oder Eifersucht. Und wir meinen, diese loswerden zu müssen, um glücklich zu sein. Doch auch solche Erfahrungen sind Teil unseres Geistes. Statt ihnen entfliehen zu wollen, sollten wir uns diesen schmerzhaften Zuständen bewusst zuwenden und verstehen, wie diese entstehen. Dadurch können wir einen positiven Umgang mit ihnen entwickeln, der zu einem tieferen Erkennen unseres Selbst und anderer Menschen führt. Das ist eine wichtige Grundlage für das Erleben von Glück und positiver Beziehungen. Die buddhistische Meditations- und Achtsamkeitspraxis kann uns helfen, dieses grundlegende Verständnis zu entwickeln und zu einer tiefen Einsicht in die Natur unseres Geistes führen. Das ermöglicht die „Dinge, wie sie wirklich sind“ zu sehen. 


5. Januar 2020

Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

„Buddha, Greta, Rebellion - neue Motive braucht das Land“ 

Manfred Folkers

Buddha, Greta, Rebellion - Neue Motive braucht das Land

Indem sie sich ihre Angst vor zukünftigem Leid anschaut, verhält sich die Klima-Aktivistin Greta Thunberg wie eine Bodhisattva. Mit Hilfe des Dharma lassen sich sowohl die Ursachen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Krisen identifizieren als auch Motive für eine gewaltfreie Wende auffinden. - Der von Manfred gehaltene Buddha-Talk hatte großen Zulauf und eine sehr gute Resonanz! Wir freuen uns, diesen Beitrag als Video anbieten zu können!